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Sechstes Kapitel.
W»S schläft «r nicht, wenn Andre sind zur Ruh?
Byron.
Nach der Anweisung, die ich erhalten, war derWeg, den ich nun zu verfolgen hatte, etwas län-ger, aber weit besser, als der, den ich gewöhnlicheinschlug. Er führte mich nach Hans über den
Kirchhof von-, denselben, beiläufig gesagt,
welchen Lord Vincent in seiner Erzählung von demgeheimnißvollen Fremden beschrieben hatte. DieNacht war klar aber windig, wenige dünne Wol-ken zogen schnell über de» Vollmond hin, der durchdie frostige Luft mit all der kalten und durchsichti-gen Klarheit, die unser« nordischen Wintern soeigenthümlich ist, schimmerte.
Ich wanderte rüstig zu, bis ich an den Kirch-hof kam; dort angelangt konnte ich nicht umhin stillzu halten (ungeachtet meines gänzlichen Mangelsan Romantik), um einige Augenblicke mir die aus-nehmende Schönheit meiner Umgebung zu betrach-ten. Die Kirche selbst war sehr alt und stund ein-sam und ergraut da, in der rohen Einfachheit derfrühesten Form gvthischer Baukunst; zwei großeschwarze Eibenbäume senkten sich zu beiden Seiten
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