Druckschrift 
5 (1847)
Entstehung
Seite
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ßrtB ihren ©ericbt erröthenb unb ftammelte (Sntfcbulbigungen,bafj fte nicht eher einen Sufatl gemelbet, ber unnöthiger*treffe »ielleicbt ihre in fo jarten ©efunbljeitStimflänben Beiftnblid)e ©ante Beunruhigen foitnie. ©ie ©erwanbtfcbaft,nicht nur jtuifcfjen Sucretia unb gereimt, fonbern auchjWifcbett fPcrcioat unb Helena, würbe erörtert unb SJtabame©atibarb fpracb fogar weitläufiger bari'iber, als über einennatürlichen ©rttnb, unt bie ungejwungene äSevtraulidjfeit,bie fogleicb jWifcbett beit beiben jungen tßerfoneu entftanb,ju geftatten. Sie ertaubte fßercioal täglich; ju tont inen,ftunbentaug jn bleiben, it)re einfachen SMahljeiten ju treiben,mit Jftelene atiein im ©arten ju ttmnbeln, ihr bie loSgegan*genen ©tunten aufbittben ju helfen unb bei, ihr in bet atten©tiljeutaitbe 51 t ftljen, fobatb fte ihre Verrichtungen rollen*bet patte. Sie ilettte jtch, als betrachtete fte Söeibe toteÄinber unb itbetliej) fte ber gtücflicben Sertraulichfeit, Welchenur bie ätinbljeit heiligt unb mit Welcher verglichen bieSteigung reiferer Suffte gröber ttttb fälter erfcheint.

3®äl;renb fle vertrauter Würben, traten bie ©etfebieben*heiten ttttb Slehntichfeiten ihrer ©h°raftere betrat unbnichts SlnmuthigereS als bie Harmonie, itt Welche felbftbie ©egenfäije rerfcbmoljen. 3 h 1 ' ©chujsgeifte tonnte nurWeilen ttttb lächeln. 3Bie ©lunten in einem gepflegtenRatterte etnanbet heben, halb ihre garben gegenfeitig ntil*bentb, halb erhöhenb, bis ftch alle ittt (Sittflattg ju einerSchönheit retfcbitteljeu, fo fchietten biefe beiben blühenbettStatuten, obwohl immer »etfebieben, hoch immer in (Sin*traebt ju einem Dteicbthum »on llttfchulb unb Slnntuth juSSulwer« Stemcmc, CXV. 5