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Geschichte der Juden.
Es ist bereits erwähnt, daß das biblische Astarot-Karnaim oder Beeschterain späterer Zeit Bostra genannt wurde. Dieses war zu einer dominirendenCentralstadt aufgestiegen. In einem Verzeichniß der Grenzstädte des heiligenLandes, so weit sie in der nachexilischen Zeit von Judäern besetzt waren:
"ix wird aufgeführt X 2 i:^
<die Quellen zusammengestellt bei Neubauer, Lläoxrapdis <1o kalostiuo p. 11 fg.jd. h. Trachonitis, das an Bosr.a grenzt. Es gehörte also zum heiligenLande. Einige talmudische Gesetzeslehrer haben indeß Bostra nicht dazu ge-rechnet O'srus. Lebobit VII, p. 36 ä): die Judäer von Bosra haben von SimonBen-Lakisch einen Gemeindebeamten empfohlen gewünscht, und als er einenBabylonier empfohlen und dieser R'Jochanan um Nath angegangen hat, ober diese Stelle annehmen sollte, da sie doch zum heiligen Lande gehöre, rielhdieser ihm davon ab, weil Bosra nicht zum heiligen Lande gehöre: zn w'"
i-nn z-o ^ n''? ^.^x ... i>7X. Statt kommtauch
daselbst o und an anderen Stellen die L.-A. vor. Entschieden ist
dieser Ortsname identisch mit Bostra und zwar unter der Doppelformund Hier haben wir entweder das L6ssora oder Losor des
Makkabäerbuches, nämlich das basanitische oder hauranitische Bostra. Es istjedenfalls ein Jrrthum, eines derselben in dem idumäischen wiedererkennenzu wollen. Beide lagen aber in einer und derselben Gegend Alema oderAlama (ir- der Name scheint übrigens corrumpirt zu sein.
Gleichviel ob Bossora oder Bosor mit Bostra identisch ist, muß jedenfallsdie Festung Diathema oder Dathema oder Ramtha, wohin sich die be-drohten Judäer geflüchtet hatten, nördlich oder östlich von Bostra gelegenhaben. Denn erst nachdem Juda das Eine genommen hatte, konnte er zumAngriff und zur Belagerung der Festung schreiten.
Die Lage von Maspha das Juda nach einer Digression genommen,
so wie der Localitäten Chasphon iChasphor, Kaspins, ferner MakedMageths und Raphon bleiben noch unentdeckt. Das Maspha kann weder dasmoabitische, noch das gileaditische, noch das am Hermon sein. Diese und dieübrigen Localitäten müssen jedenfalls entweder in Batanäa iBasanitis) oderim südlichen Hauran gelegen haben. Erst nachdem Juda diese Städte erobertund zerstört hatte, gelangte er nach Karnaim, einer der beiden Städte diesesNamens zwischen Bostra östlich und Adra (Edrei) westlich. Von da näherteer sich dem Jordan, erzwang sich den Durchmarsch durch Ephron (Gephrun,;und gelangte, über den Jordan setzend, nach Baitsan-Skythopolis.
Das Land Tobiene muß ebenfalls in der Gegend von Batanäa gelegenhaben. Denn das erste Makkabäerbuch, welches doch erzählt <5,13j, daß Judaerfahren habe, daß die Inden in dem Gebiete von Tobion er- rov
7'-o/Zior,j von den Heiden umgebracht worden seien, und die zu rächen Judawohl nicht unterlassen hatte, schweigt über die Eroberung dieser Landschaft.Eine der unbekannt gebliebenen Städte muß also in Tobiene gelegen haben.Nur das zweite Makkabäerbuch nennt eine Stadt in dieser Gegend: rv
Troöx rovx Das wäre etwa
eine Stadt oder x:^.:, d. h. Festung. Es kann aber keineswegs identisch