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Geschichte der Juden.
Josephus' Schriften gelesen und benutzt hat, ist ohne Zweifel durch ihn daraufgeführt worden, in Daniel ein Vatisiniuia ex svsntu zu erkennen und esin diesem Sinne auszulegen. Auch der Talmud bezog einen Ausspruch inDaniel auf das Aufstellen des Götzenbildes auf den Altar unter Antiochos.
Indessen so sehr auch der größte Theil der danielischen Apokalypse einretrospectives Vatioinium ist, so ist doch Manches darin geradezu echt prophe-tisch. So z. B. die öfter ausgesprochene Erwartung, daß die Entweihung oderdas Aufhören der täglichen Opfer nur „eine Zeit und zwei Zeiten und einehalbe Zeit" d. h. 31/2 Jahr dauern werde. Der chaßidäische Vers, schrieb dasBuch, als Antiochos die Kunde zugekommen war, daß Arsaces von Parthienund Artaxias von Armenien von ihm abgefallen waren, und er zu einem Kriegegegen sie rüstete oder gegen sie auszog <Daniel 11 , 44 ): 711122 171H7121 7112221112271h 71H112 X2N2 X211 zi2X2p das geschah wohl 146 oder 147 8 öl. 167oder 166 , also jedenfalls mehr als ein Jahr vor der Tempelentweihung,welche 148 8 sl. Ende 16 S stattfand. Die Entweihung hatte also noch kaum3 Jahre gedauert, und doch verkündete das Buch, daß sie sich nicht länger als
Jahr hinziehen werde. Auch die Verkündigung, daß Antiochos Epiphanesvon seinem Kriegszuge gegen Osten und Norden, d. h. gegen Parthien undArmenien, nicht zurückkehren, sondern dort sein Ende finden werde <das. V. 45 :ih 111" z->xi 12p i" 821, ist prophetisch und hat sich erfüllt. Das Buch giebtselbst an, daß es die Zukunft prophezeihen will, indem es öfter hervorhebt, dieprophetische Vorschau habe noch nicht aufgehört, sondern bestehe nochfort < 10 , 14 ): zin 11212 212171 211NX2 "22h nipi iwx nx "71271h 171x212121h. <V. 11 , 27 ) 1212h 112 12 muß man wohl lesen 1212h pin 112.
Die Frommen waren beim Beginn der Drangsale darum so verzagt, weil eskeinen Propheten gab und keinen, welcher das Ende der Leiden verkündete<Ps. 74 , 9 ): 712 12 2111 172X xhi X121 112 zix. Auf diese schmerzliche Klageantwortete der Vers, des Buches Daniel: „es giebt noch ein Gesicht für dieTage oder für das Ende."
Einige noch unerledigt gebliebene dunkle Punkte zur Erklärung des Textesmögen hier beleuchtet werden. Angegeben ist < 7 , 8 fg. 24 ), daß auf dasdritte Reich Mexander) ein viertes Reich entstehen werde, symbolisirt unterzehn Hörnern, weil zehn Könige von diesem Reiche aufstehen werden: xiiip-zi2pi zi2h2 71122 XN12H2 7172 122. Auf diese zehn werde ein elfter König,das kleine Horn, folgen, welches Drangsale über das heilige Volk bringenwerde. Wie aber diese Zehn oder richtiger elf Könige des seleucidischen Reicheszu zählen seien, ist den Auslegern räthselhaft geblieben. Denn es sind vonSeleukos Nikator allenfalls bis Antiochos Epiphanes inclusive nur 9 Könige auseinander gefolgt, selbst wenn man Antiochos Hierax mitrechnet. Porphyriusselbst war ebenfalls bezüglich dieser Zahl in Verlegenheit und hat sie deßwegenauf zehn schlimme Könige, aus den verschiedenen Reihen der Diadochen aus-gewählt, bezogen. Hieronymus z. St. klorpll^rius . . . äsosm rsAös snumsratgni knsrnut sasvissiini, ipsosgus rs^ss non unius pnnit i'SAvi v. 0.Llaosäouias, 8 ^rias, ^.sias et sock äs äivsrsis rsxnis uvnm sktieit
rsxnw orcliusm. Ihm sind einige Ausleger der Neuzeit gefolgt. Diese