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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Note 17.

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2. Ps. 74. Dieser Ps. spiegelt ebenso deutlich dos ganze Pathos der

Makkabäer-Zeit ab. V. 4, 5, 6, 7 sprechen non Verwüstungen am Tempel.V. 4, 23 von dem Wuthgeschrei der Feinde bei der Verwüstung. V. 10, 18,22 von der höhnischen Lästerung des Feindes, V. 8b vom Verbrennen sämmt-licher Versammlungshäuser (Synagogen l-x "vr"^) im Lande. V- 1920von der allgemeinen Gedrücktheit und Verzweiflung. Endlich V- 9 von demvölligen Erlöschen des Prophetenthums und der dadurch entstandenen ent-muthigenden Ungewißheit. Beachtenswert!, ist V. 5Jetzt

eben haben sie allsammt ihre Pforten .. . zerschlagen"; denn statt nwnir--:muß man nach uxx. und Ossvdito (xr'^T'l lesen' und das

Snffixum bezieht sich wohl auf Stadt und Mauer. Das, was dagegen geltendgemacht wurde: u:x^ inl-L, wolle aussagen, der Tempel sei verbrannt

worden, was nicht auf diese Zeit passe, ist von keinem Gewichte, denn wx 2 -nfiwist nur eine Versetzung der Präposition für u:x nfi-; denn r.x nfir.'

kommt häufiger vor als u:x 2 inl-L' und dieses bedeutetFeuer werfen anetwas". Dieser Act ist tatsächlich am Tempel geschehen, denn die Thor-flügel, welche von Cedernholz waren, sind wirklich verbrannt worden, dieMauern aber konnten nicht verbrannt werden. Man braucht daher nicht mitHitzig und Olshausen den Einwand durch Unterscheidung von und zumachen. Weist ja auch der zweite Halbvers daraufhin, daß hier nicht vom Zerstörendes Tempels die Rede ist. Denn ^ixr, bedeutetverächtlich

zertreten" wie Ps. 89,40b: 1^12 z-'nxfi nh!-n. Die ganze Schilderung beziehtsich also notwendig auf die makkabäische Zeitlage und auf keine andere.

Einige dunkle Ausdrücke kommen noch in diesem Verse vor, welche, wennrichtig erklärt, diese Beziehung noch mehr beweisen. V. 5 nr"?)- x'n',: "N"'kann unmöglich die richtige L.-A. sein; denn sie widerstrebt allen Auslegungs-versuchen. Man muß wohl dafür lesen: der Feind zertrümmerte, als wollte

er in ein Baumgestripp Aexte bringen, d. h. er behandelte bei der Zertrümmerungdas Heiligthum noch dazu mit Verächtlichkeit. Das tsinpus wieV. 6 istAorist ohne das ^.uAmontu - V. 19 zi-r- l-x muß man lesenalso ganz wie Ps. 44,23 und 79,11 ^ 2 , daß die Treuen dem Tode preis-gegeben waren. V. 20 -^x kann auch nicht richtige L.-A. sein, sondern

dafür wohl zu lesen j'-x Auch V. 8 rr:i: ist unstreitig eine Corruptel.

Die makkabäische Zeitbeziehung dieses Ps. zugegeben, so kann er nur gedichtetsein, als Antiochos' Schergen und darunter Kallisthenes die Thore ver-brannt und die Zellen und Hallen zerstört hatten (Makkabb. I, 38; II, 8, 33j.

3. Psalm 149. Auch dieser Psalm hat unstreitig einen makkabäischen

Charakter. Nicht weil darin die eine Rolle spielen, sondern weil die

Chaßidäer lobsingend und kämpfend vorgeführt werden (V. 5>:

2 - 1 »: ni-e-s bx und eine zusammenstehende Partei bildeten:

L--WLN rnp" was doch unabweislich an der

Makkabb. erinnert lo. S. 273, Note). Er stammt also aus der Zeit, als dieChaßidäer sich bereits und noch am Kriege betheiligt haben. Erwägt man,daß sie sich bereits unter Alkimos von den Kämpfen zurückziehen wollten, umihrer friedlichen Beschäftigung zu leben, so kann man diesen Psalm unmöglich