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Geschichte der Juden.
(das. 16, 7 fg.,'. Auch Joram und Achasja seien wegen ihren Sünden ge-züchtigt worden ldas. 21,15 fg. 22, 7 fg.,. Eben so sei es Joasch ergangenldas. 24, 23 fg.s. Amazia sei wegen seines Abwendens von Gott durch Ver-schwörung gefallen (das. 26, 27). Usia sei wegen seiner Auflehnung gegen diePriesterordnung mit Aussatz bestraft worden ldas. 26, 20 fg.s. Wegen Achas'schwerer Sünden sei Juda sehr heruntergekommen ldas. 28,16 fg.s. Manassehabe schwer gefrevelt, sei aber in Gefangenschaft gerathen und habe seineSünden bereut ldas. 33,10 fg.s. Wie Amazia so sei Amon seiner Sündenwegen umgekommen <das. 33, 22 fg.s. Selbst der fromme König Josia habenicht ohne Schuld Niederlage und den Tod erlitten, er habe nicht auf dasWort Gottes gehört ldas. 35, 22,n Die Strafe der letzten drei Könige Joja-kim, Jojachin und Zedekia war augenfällig genug. In Folge der Sünd-haftigkeit, woran der Fürst, der Priester und das Volk betheiligt gewesenldas. 36,14s, sei das judäische Reich untergegangen. Die Zerstörung und Ver-ödung, welche, nach Jeremia's Ausspruch, 70 Jahre dauern sollten, solltendie Sündenschuld sühnen. Und sie sei auch gesühnt worden. Denn Cyrnshabe das verbannte Volk aus der Gefangenschaft entlassen, die Heimath be-völkern und den Tempel bauen lassen, und dieses sei durch Gottes Erweckunggeschehen, gerade nach Ablauf der 70 Jahre ldas. 36, 22 fg., Esra 1, 1s. Damitmacht die Chronik den Uebergang zur Geschichte der exilischeu Zeit. In dieserhabe sich Gottes fortdauernde Gnade für sein Volk wieder gezeigt lEsra 3,10s,indem nicht bios der Tempel auf fremder Könige Befehl wieder erbaut, son-dern auch von ihnen hochverehrt worden sei. Zur Beurkundung dessen werdendie aramäischen Erlasse zu Gunsten des Tempels von Darius lEsra 6, 7 fg.sund von Artaxerxes l7,12 fg.s ausführlich mitgetheilt. Bei der Erzählung vonder Rückkehr und der Restauration des Staates, Tempels und der alten Ord-nung nennt die Chronik stets Serubabel's Namen zuerst lmit Ausnahme vonEsra 3, 2, wo von der Erbauung des Altars die Rede ists. Aus dieser Dar-stellung sollte die Lehre herausleuchten, daß, so wie Gott kein Wort bezüglichder Erlösung und der Restauration aufgab, so werde er auch seine Ver-heißung an David von der ewigen Dauer seines Thrones undseiner Dynastie erfüllen. Diese könne sich selbstverständlich lediglich anden noch lebenden Nachkommen Serubabel's bewähren.
Dieser ^Gesichtspunkt von der gewissermaßen davidisch-messianischen Er-wartung gibt den Schlüffe! zur Erklärung des Hintergrundes der Darstellungder Chronik. Sie stellt überall David und seinen Stamm voran und deutetderen Vorzug an. Sie beginnt bei den Genealogien mit dem Stamme Judaund zählt vor Allem die Vorfahren David's auf ^Chronik I, 2,10—15. Einganzes Kapitel widmet sie David und seinen Nachkommen bis auf die aller-letzten lKap. 2). Bei der Aufzählung der Genealogie der Rcubeniten bringtdie Chronik die fernliegende Bemerkung an, daß Rcuben zwar der Erstge-borene in Israel gewesen, er habe aber die Erstgeburt verwirkt, und die Herr-schaft, welche den Nachkommen des Erstgeborenen gebührte, sei daher auf denStamm Juda übergegangen, nicht auf den Stamm Joseph (3,1, 2): idi-rmi"N NN1NU xl-1... 1^8 ''"12''