Druckschrift 
2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
Entstehung
Seite
427
Einzelbild herunterladen
 

Note 15.

427

>8,32 und 9, 38j: lmn''nx 17 : n^n r^x", d. h. auch

diese benjaminitische Familie, außer den früher genannten i-"rnx

pu."L und Lni' n:-, wohnten in Jerusalem. Alle diesegehörten zwar nicht zu Denen, welche freiwillig die Niederlassung in Jeru-salem gewählt hatten, aber sie gehörten doch zu Denen, welche das Loosgetroffen hatte. Weiter führt der Chronist die Familie Azel auf, welche vonSaul's lahmem Sohn Merib-Baal <Mephiboschet> durch Achas abstammte.Bon dieser sagte er nicht, daß sie in Jerusalem gewohnt hätte. Sie scheintalso in Gibeon geblieben zu sein. Eine Zweigfamilie der ^ 2 X waren diec'rix die noch zur Zeit des Chronisten existirt haben können iVergl.Bertheau z. St.h Er will damit sagen, obwohl diese von Saul stammendeFamilie nicht in Jerusalem gewohnt, so sei sie doch als rein anzusehen, da auchsie ihre Abstammung documentirt hat n.-n^!-ch. Dieses Moment wird

bei den Genealogien meistens angeführt, auch ohne die Bemerkung von demWohnsitz in Jerusalem. Der Chronist wollte demnach zweierlei Ahnenprobengeben, die genealogisch beurkundete Abstammung und die dauernde Nieder-lassung in Jerusalem unter Nehemia.

Ich glaube, dadurch ist der dunkle Hintergrund der für uns ermüdendenGenealogien in der Chronik gelichtet. Für die Zeitgenossen des Chronistenmüssen diese von hohem Interesse, als Urkunden für die Geschlechter gewesensein. Was das Verzeichniß der aus dem Exile Zurückgekehrten für Nehemiawar eine Ahnenprobe das sollten die Geschlechtsverzeichnisse der Chroniksür die Zeitgenossen und die Zukunft sein. Daher wird besonders in demgenealogischen Verzeichnisse des zuerst aufgesührten, weil damals ersten unddominirenden Stammes Juda in dem übrigens vielfache Corruptelen undLücken kenntlich sind genau angegeben, ob eine Familie von fremd-völkerlichen Stammeltern abstammt. S. i2, 34j: rmn x^i

nr:xi- -.1^" 7 -x p-'rr ">»,22 l:x

nx in Von dieser Ehe einer judäischen Frau mit einem ägyptischen

Sklaven Jarcha werden dreizehn Namen nach den Abstufungen von Vater,Sohn und Enkel ausgeführt. Wozu diese Ausführlichkeit? Offenbar um an-zudeuten, daß der zuletzt genannte Nachkomme dieser Familie von einemägyptischen Sklaven abstammt. Eben so ist (das. 4, 1719, angegeben, daßein Mered aus dem Stamm Juda zwei Frauen hatte, eine Tochter Pharao'slBithjaj und eine Judäerin, Beider Nachkommen sollen aufgeführt werden.jVergl. Bertheau zur St.)

Die der Aegypteriu mit der Einleitung: npl- --X -r: n'rxi

r-e scheinen ausgefallen zu sein. Auch das. >4,22, : "-X

nni- 7 ----,- :x'.7 scheint ein Wink zu sein, daß diese Geschlechter aus einer

1 ^-"' tt'vx c"-xn !7tnx 'r:xn rvrx darauf folgt als Gegensatz:

. Bei der andern St. ist von den Leviten die Rede, die ebenfalls in Jerusalemdauernden Ditz genommen: ttt-x L"a,'xi r-.t^x '-X^

und daraus folgt ebensallS . Möglich, dag dem Chronisten zwei Verzeichnisse

Vorgelegen haben, das eine in Verbindung mit den Bcnjaminitc» und das andere in Bcrbi»dnng mit den Leviten, und er Beide cingereiht hat.