424
Geschichte der Juden.
rr,s-n:s -''x nnrrw ''rr i-:n hfl r^rnrn rx^cr.^ rxr.', Das Verzeichnis;der Landstädte, worin diese gewohnt haben, ist sachgemäß das, VV, 25—36 anf-geführt. Auch die Bemerkung, daß die l^stbiniin in der Ophla wohnten, d. h,sich daselbst wieder niedergelassen hatten lV. 21>, ist nicht überflüssig in dieserAufzählung, Das ganze Kapitel 11 Nehemia handelt also von der frei-willigen Ansiedelung der Geschlechter in Jerusalem, und auch das9, Kapitel Chronik handelt von derselben Thatsache- Beide Verzeichnissehaben daher die gleiche Aufschrift
Chronik 9, 2, Nehemia 11, 3,
rrrrnxn n'rx —r^rr-'xrn irx -,-xr ni:x'
i-xr-"' — rrrr-,-,rr r^x — L?»—
, , , -xr^'' — Lrwnrr 'r-nxr
, nrrr-n:
Diese beiden Verse, deren Constrnction unbeholfen scheint, ergänzen underklären einander. Sie geben beide die Häupter des Landes an, die sich zuallererst — freiwillig — in Jerusalem niedergelassen hatten, nämlich Isra-eliten, Ahroniden, Leviten, Nethinim und Sklaven, — Die beiden letzten Klassengehörten selbstverständlich nach Jerusalem, — Bemerkt ist dabei, daß eben dieseGruppen früher auf dem Lande gewohnt hatten, eine jede in einer der ihnenzugehörigen Städten, Sie hatten aber diese ihre Wohnsitze verlassen, um nachJerusalem überzustedeln. In der Chronik muß man die in der Parallele er-haltenen Worte -i-rrinn- und ergänzen, dann lautet der B, verständlich:rr^rnrn rx-r^rrn''rr2 Lrrnxr rrx srrrtrr^nj o^riwx^n
'"i. In Nehemia muß man den Satz nnrnw --nrnr als Relativum ansehen,wie in der Parallele, dann erhält dieser Vers denselben abgerundeten Sinn:irx ">-x-> nrx'', rri-tvi^n ir-n und als Zwischensatz nnrn''
rrrnxr r.^x Das zweite Verbum hat Plusquamperfect-
Bedeutung, „Sie hatten gewohnt in den Städten Juda's, und siedelten sich<in Folge freien Entschlusses! in Jerusalem an".
Da nun das Verzeichnis; in der Chronik nur die Geschlechter aufzählt,welche sich in Nehemia's Zeit in Jerusalem niedergelassen hatten, so gehörendie darauf folgenden VV. 18—32 ebenfalls der Ordnung nach in diese Zeit,Sie geben folgendes an. Die vier genannten Thorwärterfamilien hieltenWache an vier Seiten der Thore, An ihrer Spitze stand Schallnm oderMeschelemjahu lVergl, das, 26, 1), Diese Einrichtung stamme aus uralterZeit (V, 20, 22b., Die übrigen zu der Thorwärterklasse gehörenden Levitenwohnten nicht in Jerusalem, sondern auf dem Lande, pflegten aber je eineWoche zum Dienste nach Jerusalem zu kommen <V. 25). xn'r rrr-wrxnr rri^nxrn?x rer rr rx rr: rrn-i-, Dann ist angegeben, daß diese Thorwärter-
Abtheilung außerdem noch Funktionen im Tempel hatte, das Getreide vom ge-sammelten Zehnten zu bewahren, die Thore jeden Morgen zu öffnen, die Ge-räthschaften aufzubewahren, Wein, Oel, Weihrauch und Specereien zu überwachen,die Brotfladen und die Schaubrode zu backen ;26b—32!, V, 30 ist eineNebenbemerkung, daß das Rüucherwerk nickt von den Leviten, sondern den Ahro-niden bereitet zu werden pflegte, V, 33 ist bekanntlich sehr rätselhaft, es ist