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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Note 15.

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Deutlich genug ergänzen beide Verzeichnisse einander. Es werden Fami-lien und Vaterhäuser aufgezählt, und zwar von Judäern, Benjaminitenund auch vom Stamme Ephraim und Manasse, ferner Ahroniden,eigentliche Leviten jo. S-398 fg.j, Sänger und Thorwärter. DieJudäer sind in drei Gruppen getheilt, Pharesiten, Siloniten und Sera-chiten stehlt in Nehemia;. Von Benjaminiten sind, wenn man beide Ver-zeichnisse zusammenfaßt, ebenfalls drei Gruppen, Salu, Gabai-Salai undJibnija ben-Jerocham lvon der Familie Jerocham). Von den Ahronidendrei Gruppen Jedaja, Zojarib und Jachin, d. h. wohl alle ohneAusnahme, ferner von der Abtheilung Paschchur und Immer nur je eineFamilie. Endlich die Familien von den drei levitischen Abtheilungen. Jndeßselbst wenn man beide Verzeichnisse combinirt, sind auch noch Lücken bemerkbar.Bei Einigen ist die Zahl der Glieder oder Individuen angegeben, die sich inJerusalem niedergelassen. So bei den n-n und Andern.

Wahrscheinlich war die Zahl bei Allen angegeben, und nur vou den Copistenvernachlässigt worden. Manche Verse scheinen versetzt. So gehört in NehemiaB. 6, die Angabe der Zahl der Pharesiten, zu V. 4 und ebenso V. 18 zuBV. 1516, nämlich die Angabe der Zahl der liturgischen Leviten. BeiManchen ist angegeben, wer an ihrer Spitze stand, oder wer von ihnen einenPosten einnahm. Diese Bemerkung war wahrscheinlich ursprünglich ebenfallsbei Allen hinzugefügt. In Neh. V. 22 ist noch angegeben, wer Ausseher über dieLeviten oder eigentlich die Sänger war.

Wozu ist aber so ausführlich berichtet, daß die und die Gruppen der ver-schiedenen Klassen sich in Jerusalem angesiedelt haben? In Nehemia ist dieAntwort auf diese Frage ertheilt. Als Nehemia die Mauern Jerusalems voll-endet hatte, fand er, daß nur wenige Bewohner darin weilten l?, 14j.Darauf wird erzählt jll, 1j, daß die Fürsten sich in Jerusalem niederließen.Aber diese allein konnten doch die Stadt nicht ausfüllen. Da looste das Volk,daß je der zehnte Theil sich in Jerusalem niederlassen und neun Theile aufdem Lande bleiben sollten. Einige Familien haben sich aber freiwillig erboten,auch wenn das Loos sie nicht getroffen hatte, sich in der heiligen Stadt niedcr-zulassen, und das Volk pries sie 111,3j: nn-'r rw'n

Diese freiwilligen Ansiedler sind nun in den beiden Verzeich-nissen aufgezählt, nämlich von judäischen, benjaminitischen, ahronidischen undlevitischen Familien aller drei Abtheilungen. Ja selbst vom Stamme Ephraimund Manasse, die aus dem Erile mit in Judäa eingewandert waren, haben sichebenfalls in Jerusalem ansässig gemacht jVergl. o.S. 13N.j: nz°o.Da ihrer wohl nicht allzuviel waren, so werden diese Familien nicht ausführ-lich aufgezählt.

Die Verzeichnisse weisen also nothwendig auf die Nehemianische Zeit hin.Denn nur in dieser mußte für die Bevölkerung Jerusalems gesorgt werden,weil die Hauptstadt vor seiner Ankunft durch die halbe Zerstörung so ziemlichmenschenleer geworden mar. Für eine andere Zeit hat diese Aufzählung garkeinen Sinn. Zur Ergänzung des Verzeichnisses ist noch Nehemia V. 20 an-gegeben, daß die klebrigen, die hier nicht aufgezählt sind, auf dem Lande blieben: