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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Note 14.

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thums in der Zeit nach Esra und Nehemia, so muß man nur annehmen,daß bei der Scheu vor Neuerungen fremde Elemente nur dann Eingang ge-funden haben, wenn in der bereits verbreiteten biblischen Literatur Anklängedafür vorhanden waren, oder wenigstens den Neuerungen nicht entgegenstanden:o die Eschatologie, die Entlehnung der eranischen Reinheitsgesetze und manchesAndere. Ich möchte zum Schluß noch auf Einiges aufmerksam machen, wasauf eranischen Einfluß hinzuweisen scheint.

Das Schema und die ihm vorangehende Eulogie wurden im Tempel wenig-stens sehr zeitig und zwar bei dem Anbruch des Tages oder beim Beginn derMorgenröthe gebetet; vergl. Tosifta Jona Ilb. das. p. 37b. n-onn '2r-ew Berachot

p. 26a: N 2 NN H'L) dazu Jerus. das. I p. 3 a

r." 2 w v" i'ax, woraus hervorgeht, daß

dieses sich ans das Schema bezieht, nicht wie in B. Berachot p. 29 b auf dasHauptgebet in'^Ln). Bekannt ist die Traditionnvnn v" nh ''NN NN'X.

Die erste Eulogie bei dem Morgengebet war n-x (die talmudischeDiskussion darüber Berachot p. 12a ist unhaltbar und in Widerspruch mitanderen Stellen). Es liegt also darin, daß gleich bei Anbruch des Lichtes demSchöpfer des Lichtes Preis ertheilt werden soll. Erinnert dieser Brauch nichtan den Eranismus? In diesem spielte das Licht eine Hauptrolle. Beim An-bruch der Morgenröthe war es jedem Parsen zur Pflicht gemacht das Hos-Banim Worgengebet) zu sprechen, welches mit den Worten beginnt:Preisdir, hohe Morgenröthe" chei Spiegel Avesta III, 7.10; VI, das. S. 27);dieschöne Morgenröthe preisen wir." Bergl. Varna X (das. II S, 77):Beim Be-ginn der Morgenröthe preise ich dich mit Worten!" Gebete bei der Morgen-röthe und an die Morgenröthe zu sprechen, gehörte demnach zum eranischenReligionsprinzip. Dem Judenthum liegt aber dieser Ritus fern. Daher scheinter aus dem Eranismus entlehnt zu sein, und, um ihn judäisch zu machen, be-legte ihn R. Tetra mit dem Bibelverse -- 2 A r:n

Auch die Segenssprüche vor jedem Genüsse und beim Anblick außerordent-licher Erscheinungen in^-Q) könnten dem Parsismus entlehnt sein- Vergl.Spiegel Avesta II, Einleit. S. 4,1 fg. und III, S. 246: Gebet beim Essen,S. 249: Lampengebet, S. 250 4IX: Berggebet, 4X: Gebet beim Anblickdes Wassers; 4X1: Beim Anblick der Bäume. Damit vergleiche man MischnaBerachot IX ninnn-on nir-nsn sn->nn i -2

Boraita das. p. 59 b: nnsipnI nnn nxinn

V'n znndv Das. p. 58b: niiniv nvnn

V.in i'oix Die Anregung zu solchen Eulogien kann wohl vom

Parsismus ausgegangen sein, ohne daß diese sklavisch nachgeahmt wordenwären.

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