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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Note 14.

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Der z-r:, welcher in Hiob und Daniel den Charakter eines bloßen Anklägershat, erscheint in der Chronik fl, 21,1 schon als Versucher, der zur Sündeverleitet. Indessen hat die judäische Nachbildung nicht die Gliederung desOriginals. Dieses zählt unter Angro-Mainpus noch sechs Daevas, als Wider-part der sechs Amescha-Cpenta's. Davon weiß die judäische Literatur nichts.Der Satan ist wohl eine Copie des Angro-Mainpus und wird wahrscheinlichals Samuel individualisirt rri- -x^ rx??, als das Oberhaupt der

satanischen Genien sDeuteron- RabbaXI). Neben diesem spielt in der judäischenDämonologie Asch modal eine Nolle. Er kommt in Tobias l6, 14s, alsr» lUttuöi'iar- und öfter in Talmud (Gittinp. 68, Pesachim

p. 110 u. m. a. St.) vor. Benfey lMonatsnamen S-201s und WindischmannlZoroastrische Studien S. 138 fg.) haben ihn mit dem Erzdämon Aeschmaidentificirt. Sie betrachten den Namen als zusammengesetzt aus Aeschmaund Div (Daev); diese Ableitung hat jedoch Kohnt <a. a. O. S. 76) mit triftigenGründen widerlegt lVergl. Spiegel das. S. 132). Indes; herrschte bezüglich derRangordnung dieser Dämonen Samael undAschmoda, eine Differenz. DerLetzte wurde auch als der König der Dämonen -x^-x angesehen.

Der Todesengel, von dem so oft in der talmndischen Literatur die Rede ist!r-on ixi- 2 , ist entschieden den Eraniern entlehnt. Bei diesen führte er denNamen Acto-Vidhötus svergl. Spiegel das. S. 133). Das Vorhandenseinvon bösen Geistern wird in der Mischna als eine Thatsache vorausgesetzt. Indieser ist auch öfter von einem bösen Geist die Rede

Sonst werden die den Daevas nachgebildeten bösen Geister mit demGesammtnamen und bezeichnet. Als weib-liche Dämonen kommen vor und r";-x vergl. Kohnt a. a. O.

S. 86 fg.

Die Eschatologie im judäischen Kreise und besonders die Auferstehungslehreist entschieden dem Eranismus entlehnt. Windischmann lZoroastrische StudienS. 231 fg. und Spiegel das. S. 158 fg.) haben es zur Gewißheit erhoben. Ent-scheidend dafür ist die Angabe Thopompus bei Diogenes Laertius, Ifl-oovininm 9.

Herodot läßt den Prexaspes, welcher von Kambyses beauftragt war, Smerdisumzubringen, sagen llll, 62): er rxA-'mrxcwenn die

Todten auferstehen." Das Avesta hat bereits einen Ausdruck für AuferstehungFrashö-Kereti. Daß sie semitischen Ursprungs sei, wie Windischmann undSpiegel behaupten, ist durchaus irrthümlich. Im Buche Hiob werden geradezuZweifel gegen die Auferstehungslehre erhoben, oder vielmehr sie wird vonHiob gegenüber der Behauptung seiner Freunde bekämpft j7, 9 fg.; 14,10 fg.u. a. St.) Jesaia 26,19 kann blos eine bildliche Bedeutung haben. Wie stichtdiese Schilderung ab gegen die bestimmt ausgeprägte Erwartung Daniel 12, 2.!Wäre sie urhebräisch gewesen, dann hätte sie in Deutero-Jesaia besonders zuEnde Platz finden müssen. In der nachmakkabäischen Zeit bildet sie noch einenDifferenzpunkt zwischen den Pharisäern und Sadducäern. Die Samaritanerhaben sie ebenso wie die Sadducäer negirt, Nassaoiist (Lntlüw sck. KirchheimIII Ende): ^x) z^'x

c-7-rn Wäre die Anastasis eine uralte Lehre, so wäre sie

Graetz, Geschichte der Juden. II. 2. Hälfte. 27