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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Note 13.

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alt sein mag, ist das n oben geschlossen und hat vollständig die Form des 17,das ^ ist langgestreckt, aber dem i nicht ähnlich. Indes aus einer Stelle imTalmud (Sabbat p. 103 b) geht hervor, daß manche Bibelschreiber i und ^gleichgestaltet haben, da daselbst ermahnt wird, sie nicht zum Verwechseln zuschreiben: vii n-r"' In der Inschrift von Kefer-Bereim, welche

Renan copirt und entziffert hat lckournal ^.siatigno 1864, IV, 531 fg.;Monatsschr. 1875, S. 47 fg.), sind noch die beiden Buchstaben völlig gleich.

; Dagegen war zur Zeit der Abfassung des Matthäusevangelium das ^ l3ota)

^ bereits der kleinste Buchstabe Matthäus 5,18> iwr« dagegen das i war zur

Zeit Elieser's aus Modin einer Säule gleich lo. S. 305) Die

Inschrift von Kefer-Bereim muß älter als das Matthäus-Evangelium sein.

Doch kehren wir zum Hanptthema zurück.

Mit Recht kann man daraus folgern, daß so wie die Veränderung, welchemit n und ^ unabhängig von der allgemeinen Metamorphose des semitischenAlphabets vor sich gegangen ist, auch die der übrigen Schriftzeichen bei denJudäern einer eigenen Entwicklung folgte, daß das " z. B., das ursprüng-lich eine vollständig geschlossene Rundung hatte, sich zuerst oben geöffnet, dieOefsnung sich nach und nach ausgesperrt und endlich unten einen Strich nachlinks angenommen hat, wie in dem ägyptisch-aramäischen Papyrus und imPalmyrenischen. Eben so konnte sich das dessen Metamorphosenstadien de Vogue> als Beispiel anführt, innerhalb der engen Grenze Jud äa's ändern, undI so das ganze Alphabet der Ouadratschrift aus den Urformen des nn:.

^ Allein die unabweisbare Tradition stellt die Thatsache fest, daß die Judäer! die neue Schriftart, welche sie die assyrische oder die aus Assyrien^ stammende nennt, angenommen und die ältere, die hebräische, aus dem^ Bereiche der heiligen Schrift verdrängt haben. Mit dieser Thatsache muß sichdie Kritik einlassen nnd ihr gerecht werden. Ist es denn so undenkbar, daß! sie das assyrische Alphabet adoptirt haben? Es hat doch in der That Äa<7--»t«7 i>ä,u,u«r« gegeben, wie zwei klassische Autoren bezeugen (o. S. 403). Aberdie Assyrier hatten doch das Keilschrift-Alphabet? Man hat aber unter denTrümmern assyrischer Städte Siegel gefunden, welche neben der Keilschrift auchsemitische Schriftzeichen enthalten. Doch davon abgesehen, hat Blaueine höchst wichtige Entdeckung im Bereiche der persischen Numismatik gemacht.

Er hat nämlich die Legenden auf einigen Satrapenmünzen, welche derHerzog de Luynes vermittelst gewaltsamer Entzifferung und unbefriedigenderErklärung unbekannten Satrapen Darnes und Syennesis vindicirt hatlLssai sur 1a uumssinatiiins clos 8atrapos p. 21 fg.) richtiger gelesen und in dasrechte Licht gesetzt (Zeitschr. d. D. M. G. 1852, S. 484 fg. und 1865 S. 79 fg.Beiträge zur phönicischen Münzkunde). Vermittelst 11 Münzen, die ihm zu Ge-bote standen, konnte er die Resultate, welche de Luynes aus nur sechs Exemplaren! von derselben Art gezogen hat, umstoßen und ein berechtigteres ausstellen,i und überhaupt dessen Entzifferung berichtigen. Zn der zweiten Abhandlung! gelangte Blau zur größeren Sicherheit der Lesung, daß sämmtliche Münzen dieLegendehaben d. h.TabalosNisibis." Diese Münzgruppe gehört

demnach einem persischen Satrapen Tabal an, welcher in Nisibis Stattbalter