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Geschichte der Juden.
bringen. Die Schlacht bei Eleasa oder Birat iNisan, April 160)schien alle bisherigen Errungenschaften vereitelt zu haben. Diehasmonäische Schaar löwenherziger Kämpfer war zersprengt. Alkimosnahm wieder Besitz von der Hauptstadt und dem Tempel; er konntetriumphireu.
Aber die Jahre lang dauernden Makkabäerkämpfe waren dochnicht vergeblich gewesen. Sie hatten das Volk aus seiner Erstarrunggeweckt und es verjüngt. Märtyrerblut heilt Wunden, sagt man.In der That waren durch die blutige Aufopferung alle altenWunden geheilt. Nach außen war die Schmach abgethan, mit derder judäische Name bedeckt war. Die spottsüchtigen Griechen, welcheJuda's Arm empfunden hatten, verzogen nicht mehr beim Anblickeiner judäischen Schaar ihren Mund zum Höhnen, und die Judäerbrauchten nicht mehr die Kinderei der olympischen Spiele mitzu-machen, um ihre Ebenbürtigkeit zu beurkunden. Nach Innen hattedas Volk sich selbst und seine Aufgabe kennen gelernt; es hattesich als Gottesvolk bewährt, das berufen sei, seine eigene Lehre,seine Religion und sein Sittengesetz, zu tragen, und es hatte Kraftgezeigt, daß es im Stande sein würde, diese heiligen Güter zuschützen. Die opferbereite Hingebung, welche der Prophet Eliahuzuerst im winzigen Kreise gelehrt, die anawitischen Dulder untergötzendienerischen Königen in der Heimath und der Fremde bethätigtund der zweite Jesaia mit feuriger Beredtsamkeit gepredigt hatten,wurde durch die makkabäischen Kämpfe und Märtyrer vom ganzenVolke als eine selbstverständliche Pflicht beherzigt.