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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
Entstehung
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W o t e n.

9i).

Zahl der nach Lalinlonicn Lrilirten.

Das Buch Jeremia hat zum Schluß einen Anhang über die Verbanntennach Babylonien, der wegen seiner sonderbaren Angabe der Zahlen und Datendie Exegeten, Historiker und Chronologen in Verzweiflung bringt. Es wirdda berichtet, Nebukadnezar habe in seinem siebenten Regierungsjahr 3,023in Verbannung geschickt, in seinem achtzehnten Jahre 832 und in seinemdrei und zwanzigsten Jahre habe Nebusuradan, sein Feldherr, 745 verbannt.Die Zahlen sind correct, denn zum Schluß wird die Summe sämmtlicher Exi-lirten angegeben! 4,600. Auffallend ist zunächst an diesem Anhang, daß dieseAngabe im Buche der Könige, wohin sie eigentlich gehört, nicht angeführt wird.Noch auffallender ist die Zeitangabe. 1. Es wird von einer Verbannung desJahres 7 Nebuk. referirt. Allein in diesem Jahre, im letzten Jahre Jojakim's,jand kein Krieg und keine Belagerung statt. Die kriegerische UnternehmungNelmkadnezar's gegen Jerusalem trat erst während Jojachin's Regierung ein,und die Uebergabe der Stadt fand erst im Jahre 8 Nebuk. statt, wie ausdrück-lich angegeben ist <König II, 24,12): np-'i

n:- 2 w, In diesem Jahre erfolgte die erste Verbannung ldas. 1416).Denn da Jojachin nur 3 Monate regiert hat, so fallen der Krieg, die BelagerungJerusalem's, die Uebergabe und die Verbannung, Alles in's Jahr 8 Nebuk.Damit steht nun die Angabe von der Verbannung des Jahres 7 in vollemWiderspruch. 2. Im achtzehnten Jahre soll nach dem Anhänge eine zweiteVerbannung stattgefunden haben. Aber Jerusalem wurde erst nach derwiederholten Angabe in Könige und Jeremia im Jahre 19 Nebuk.. zerstört.Tie Belagerung, welche die Zerstörung Jerusalems zur Folge hatte, dauertevom 10. Monate des Jahres 9 Zedekia bis zum 4 Monate des Jahres 11

1) Da sich ein Theil dieser Noten auch auf den Inhalt des zweiten Bandes erster Hälftebezieht, und beide Bände überhaupt zusammen gehören, so bilden hier die Nummern eine Fort-setzung derer der ersten Hälfte.