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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Geschichte der Juden.

getretenen Ruhezeit konnte der Krieger die Waffen aus der Handlegen, der Landbesitzer sein Feld bestellen, der Schriftkundige sichmit dem Gesetze und seiner Auslegung beschäftigen, die blutendenWunden des Gemeinwesens begannen sich zu schließen und zu ver-narben. Allein diese Ruhe sollte nicht von langer Dauer sein.Die Gemüther waren in Folge der Parteiung und Bürgerkriegenoch zu aufgeregt, als daß ein Schleier über das Vergangene hättegeworfen werden können. Noch gab es offene und geheime Helle-nisten, welche Juda und seinen Anhängern, besonders den Chaßi-däern wegen des ihnan aufgelegten Zwanges und der Vereitelungihrer Bestrebungen grollten und sie haßten. Auf der andern Seiteverfuhren Juda und seine Gesinnungsgenossen mit großer Strengegegen diejenigen, welche sich an dem Abfall von der väterlichenSitte betheiligt hatten. Sie wurden, vielleicht nicht immer gerecht,aus dem Lande gewiesen oder sonst wegen religiöser Uebertretungenbestraft'). Die Priester aus dieser Partei wurden nicht zumTempeldienste zugelassen^). Diese Zurückgesetzten und Verfolgtenlauerten auf eine Gelegenheit, Rache an ihren Feinden zu nehmen.Sie bot sich ihnen nur zu bald dar.

Der Prinz Demetrios, welchen Antiochos Epiphancs von derNachfolge verdrängt hatte, und der immer noch in Rom als Geiselman wußte nicht recht für wen und für was zurückgehalten wurde,nahm einen günstigen Augenblick wahr, um sich ans Rom zu entfernenund den Sohn des Thronräubers sammt seinem Vormund zu beseitigen.Lysias hatte nähmlich die Thorheit begangen, kriegsgeübte Elephantenaugenfällig zu Unterhalten und Kriegsschiffe zu bauen, obwohl derrömische Senat es untersagt hatte. Da sandte Rom einen seiner

Hoherpriestcr doch zur Funktion im Tempel mindestens am Sühnctag nicht fehlendurfte, noch vor ihm fungirt haben, und zwar, wenn die von Joscphus ange-gebenen drei Jahre richtig sind, vom Jahr der Tempelweihe Winter 148 bis znAlkimos' Wahl 151 8el. Es wird auch durch das Moment unterstützt, das; Alki-mos ebenfalls 3 Jahre fungirt hat (nach Josephns), nämlich 151153 8el.Sonst hätte die Dauer seiner Hohenpriestcr-Würde 4 Jahre angesetzt werdenmüssen.

tz Makkabb. I, 7, 6 fg. Aus dieser Zeit stammt wohl die Relation, daßzur Zeit der Griechen" einer hingerichtet worden sei, weil er am Sabbat einPferd geritten: n-wi- inix'wn'' nrirr- nrn"

ini^pvi z-'i Pzmbsclrin p. 46 n. llsbamot 90 b).

Vcrgl. o. S. 352.