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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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357
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Makkabi's Fehden. Z 57

Neue Jubclpsalmen erschallten im Tempel. Das Volk Israel konntewieder ausrufen:

Danket dem Herrn, denn er ist gutp,

Ewig währt seine Gnade.

Aus der Enge rief ich Gott an,

Und er erhörte mich mit Erweiterung.

Gott ist für mich, so habe ich nichts zu fürchten,

Was kann mir der Mensch thnn?

Besser ist's auf Gott zu vertrauen, denn auf Menschen.

Alle Völker umgaben mich,

Daß ich sie im Namen Gottes zerreiben sollte,Sie umgaben und umringten mich,

Sie umgaben mich wie Bienen,

Erloschen wie Dornenfencr,

Daß ich sie im Namen Gottes zerreiben sollte.

Stimme des Jubels und des Heils in der Frommen Zelten:Gottes Recht verleiht Sieg."

Gezüchtigt hat mich Gott,

Aber nicht dem Tode preis gegeben."

Gleich nach Schluß des Wochenfestes zog Juda mit der Mann-schaft aus, um einen erlittenen Schaden wieder auszugleichen.Während seiner Abwesenheit hatten nämlich die zwei Nnterfeldherren,welche er zur Bewachung des Landes im Westen zurückgelassenhatte, Joseph, Sohn Zacharia's, und Azaria, seinem Befehlezuwider, den in Jemnia mit einer Schaar weilenden Gorgias an-gegriffen, hatten aber eine Niederlage erlitten und waren bis zudem judäischen Gebirge znrnckgedrängt worden. Er unternahmdaher einen Kriegszug gegen Gorgias, um mit dem Schrecken seinesNamens und seinem Heere ihn zu verdrängen. Der syrische Unter-jeldherr stand indes; in Jdumäa?); darum richtete Makkabi seine

h Ps. 118 vergl. Note 17.

-> Makkabb. II, 12, 32 fg. rcfcrirt, daß Juda gleich nach dem Feste gegenGorgias gezogen sei, der damals gewesen. Darauf

erzählt er, daß Gorgias nach Marissa entflohen sei, und daß Juda dessenLeuten Schrecken cingcjagt (V. 35. 37). Da nun im Makkabb. I, 15, 6466ebenfalls vom Kriege gegen die Jdumäcr erzählt wird, und Marissa ausdrück-lich dabei genannt wird, so ist kein Zweifel, daß in beiden Quellen von einem