Die makkabäischen Kämpfe.
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und sie erblickten darin ein Zeichen, daß Gott sein Volk nicht ver-lassen habe, sondern es mit unsichtbarem Schutze umgebe. Das
dem Apollonios entfallene Schwert nahm Juda auf und kämpftedamit in den aufeinanderfolgenden Schlachten bis zu seinem letztenHauches. Kleine Fehden mögen sich seitdem wiederholt haben.Denn, wenn nicht Antiochos, so mochten doch die syrischen Truppen-führer in Cölesyrien die erlittene Niederlage und das Anwachsendes judäischen Ausstandes nicht gleichgiltig'ausgenommen, sondernstets versucht haben, die judäische Schaar zu beunruhigen. Diesemag auch in einer solchen Fehde einmal unterlegen sein, und dieNiederlage erzeugte augenblickliche Verzagtheit, nicht aus Furcht vorder Uebermacht des Feindes, sondern wegen der scheinbaren Ver-lassenheit von Gott. Ein Klagepsalm veranschaulicht diese düstereStimmung im Kreise derer, welche überhaupt wenig auf Waffengebaut, sondern von einem betäubend wirkenden Wunder die Rettungerwartet hatten.
„Gott! vernommen haben wir cs,
„Unsere Väter haben es uns erzählt:
„Thaten hast du gethan in ihren Tagen,.
„In den Tagen der Vorzeit.
„Dn mit deiner Hand vertriebest Völker,
„Und rissest sie aus,
„Mißhandeltest Nationen und verjagtest sic.
„Denn nicht durch ihr Schwert haben sie das Land geerbt,
„Und ihr Arm hat ihnen nicht Sieg gebracht,
„Sondern deine Rechte ....
„Und die Gnade deines Antlitzes.
„Du bist mein König, o Gott!
„Gebiete Jakob's Heil.
„Mit dir werden wir unsere Dränger stoßen,
„Mit deinem Namen unsere. Feinde zertreten.
„Denn nicht auf meinen Bogen vertraue ich,
„Und mein Schwert wird inir nicht helfen.
„Jndeß hast dn verlassen und uns beschämt,„Zieh'st nicht aus in unsern Reihen,
„Ließest uns vor dem Feinde znrnckwcichcn.
h Das. 3, 10, 12.