Mattathia der Hasmonäer.
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s . Mattathia hütete sich auch, mit der geringen Schaar eine! Fehde gegen die Syrer aufzunehmen. Bekannt mit jedem Winkeldes Landes drang er nur mit seinen Söhnen und seiner Schaarimvermuthet in die Landstädte, zerstörte die anfgerichteten götzen-dienerischen Tempel und Altäre, züchtigte die znm Feinde haltendenEinwohner, verfolgte die Griechlinge, wo er auf sie stieß, und vollzog' ^ das Bundeszeichen an den unbeschnitten gebliebenen Kindern. Dann^ und wann mag er auch eine schwache syrische Truppe, wenn sie ihmiu den Weg lief, aufgcrieben Habens. Sandte der Befehlshaberder Besatzung in Jerusalem eine größere Schaar zur Verfolgungder aufständischen Judäer, so waren diese zerstoben und nicht zusinden. Kurz Mattathia führte gegen den Feind den kleinen Krieg,der nur in Gebirgsgegenden möglich ist, aber auch da einen noch somächtigen Gegner müde macht.
Als der greise Mattathia sich zur Todesstunde vorbereitete>167), brauchte die Schaar der Kämpfer nicht in Angst zu gerathen,wer sie künftig Zusammenhalten würde; vielmehr war die Auswahlaus den fünf Heldensöhnen schwer. Der sterbende Vater bezeichnteeinen der altern, Simon, als den klugen Rathgeber, und den« jüngern, Juda, als Anführer im Kriege, richtete eine in solcherLage und in solcher Stunde eindrncksmächtige Ermahnung an sie: ihrLeben für das Bündniß der Väter hinzngeben und den KampfGottes zu kämpfen^. Mit Juda Makkabi's Auftreten an der! > Spitze nahm der Widerstand eine noch günstigere Wendung. Ermar ein Kriegsheld, wie ihn das Haus Israel seit den TagenTavid's und Joab's nicht gesehen, nur noch lauterer und gesinnungs-edler. Von seiner Heldenseele strömte eine unsichtbare Kraft ans,welche alle, die sich um ihn schaarten, mit Todesmuth und Thaten-drang erfüllte. Er war zugleich mit einem scharfsichtigen Feldherrn-blick begabt, den Kampf in gelegener Stunde aufzunehmen, die
- ^ Schwäche des Feindes zu benutzen und ihn durch Scheinangriffe
zu täuschen. Auf der einen Seite „glich er einem Löwen in seinem
^ y Das. 2, 41-47.
i -) Das. 2, 49—69. Die dem sterbenden Mattathia in den Mund gelegtes Ermahnung kann in ihrem ganzen Umfange nicht authentisch sein. Denn est wird an Daniel und seine drei Genossen erinnert <V. 59—60), was das Nor-
) hmdcnscin des Buches Daniel voraussctzt, das aber erst der Spannung der
- ! makkabäischen Zeit seine Entstehung verdankt. Vergl. weiter unten.