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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Geschichte der Juden.

endlich die Enthaltung von verbotenen Speisen'). Mit demBefehl wurden Beamte betraut, die Vollstreckung desselben zu über-wachen. Es waren hartherzige Schergen, welche mitleidlos jedeUebertretung des königlichen Machtgebotes mit dem Tode züchtigten').

Der Anfang wurde mit dem Tempel in Jerusalem gemacht.Antiochos sandte eigens einen angesehenen Antiochcnser^) dahin,um das Heiligthum dem olympischen Zeus, dem von allen griechische,,Stämmen anerkannten Aftergott, zu weihen. Diese Weihe oderEntweihung des Heiligthums veranstaltete der Abgeordnete auf eineWeise, welche darauf berechnet war, das Herz der Treuen oder rich-tiger des ganzen Volkes, von dem die Griechlinge nur einen Bruch-theil bildeten, mit schneidenden Messern zu zerfleischen. Ein Schweinwurde auf dem Altar im Vorhofe geopfert, dessen Blut an den-selben und im Allerheiligsten auf den Stein, den Antiochos fürMose's Bildniß angesehen, gesprengt, dessen Fleisch gekocht und mitder Brühe die Blätter der Thora, der heiligen Schrift, begossen.Von dem gekochten Schweinefleisch mußte der sogenannte HohepriesterMenelaos und andere judäische Hellenisten genießench. Das Schweine-fleisch mag ihnen durch die Gewohnheit Ekel eingeflößt haben; siewurden indeß gezwungen, ihn zu überwinden. Die Thorarolle, welcheim Tempel gefunden wurde, hat der Antiochenser wohl nicht blosbesudeltb), sondern auch verbrannt, weil sie die Erzieherin zursittlichen Reinheit und zur Menschenliebe, nach der Meinungdes Antiochos und seinem erlogenen Vorgeben, Menschenhaßlehre. Es war ihre erste Feuertaufe. Dann wurde das Bildniß des

p Makkabb. I, 43, 45, 48. Unter /Zckx-.öL«,. r<v p-o/«? «öräw k,- nniaiäxttKttttry Xttt kann nur die Uebertretung der Spcisegesetze ver-standen sein. Hebr. lautete wohl der Halbvers rrrvrr:

Das. V. 62 ist dieses ausgedrückt durch xor--«.

Das. 51 xm

3) Makkabb. II, 6, 1 cmendirt Grotius richtig ins

ö/xro, wie das. 9, 15 statt l/i-rro/klorj-.

4) Vioäor, üidoAne Ilo. 34.

Das. rortru),- . .

xttrnFöttr-ttt. Die Mischna PUaanit IV, 7s hat eine Tradition erhalten, daß a»>demselben Tage, an dem das Götzenbild im Tempel aufgestellt wurde, auch diesThora verbrannt worden sei, nämlich am 17. Tammus: . . . vnwr ru-rflnn-ar'mi Ob der Name dessen, das

die Thora verbrannt und die Bildsäule ausgestellt, richtig gegeben istist zweifelhaft; es mag der Name des l/i-reo'/cio» gewesen sein.