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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Antiochos' Demüthigung und Ingrimm.

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die glückliche Schlacht dci Pydna, durch die Niederlage des mace-donischen Heeres und die Flucht des Königs Perseus entschieden<22. Juni 168). Sofort reisten die drei römischen Herren inAntiochos' Lager und überbrachten ihm den Befehl des Senats,Aegypten binnen kurzer Frist zu raumen. Als sich der syrischeKönig Bedenkzeit ausbat, zog einer der Römer, der barsche Popil-lius Länas, einen Kreis mit dem Stabe und bedeutete ihm, cheer diesen Kreis verließ, sich zu erklären, ob er Freundschaft mitRom oder Krieg vorziehe. Antiochos kannte die Unerbittlichkeit derrömischen Befehle und entschloß sich, sofort abzuziehen (gegen EndeJuni 168). Ein Wink von einem Vertreter Roms hatte genügt,ihm seine ganze Ohnmacht und die Eitelkeit seiner schlau berechnetenEntwürfe erkennen zu lassen. Verstimmt, erzürnt und mit sichzerfallen über die erfahrene Demüthigung, kehrte AntiochosderErlauchte" in' seine Hauptstadt zurück'). Das Gefühl seiner De-müthigung peinigte ihn um so schmerzlicher, als er den Römerngegenüber Zufriedenheit und Freundlichkeit heucheln mußte.

Diesen verhaltenen Ingrimm machte er abermals durch Grau-samkeiten unerhörter Art an den Judücrn Luft. Hatten sie wiederSchadenfreude über seine Demüthigung empfunden und kund gegeben?Hatten sie zu laut gesprochen, daß ihr Gott, der die Hochmüthigenerniedrigt, über ihn diese Demüthigung bereitet hat? Was magsonst seine Wuth so gestachelt haben, daß er mit kaltem Blute einenMassenmord in Jerusalem anbefohlen hat? Hat er die Mehrzahlder Bewohner als Anhänger der Ptolemäer gehalten und sich durchein Blutbad unter ihnen an diesen seinen Feinden rächen wollen?Selbst der Eroberer Jerusalems nach langer Belagerung, Nebn-kadnezar, hat nicht solche Blutbefehle erlassen wie Antiochos.Mit freundlichen Worten, scheinbar in friedlicher Absicht, kam einerseiner Fürsten, Apollonias, ° früher Statthalter von MysienMysarches), in die judüische Hauptstadt mit verwilderten Truppen,und plötzlich, an einem Sabbat, als an Gegenwehr mit Waffennicht zu denken war, überfiel die an Blutvergießen gewöhnte grie-chische oder macedonische Söldnerschaar die Einwohner, tödtete dieergriffenen Männer und Jünglinge, machte Frauen und Kinder

'' Sehr gut ist diese Situation gezeichnet Daniel 11, 30 n-' inx:::