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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Onias III. Tod.

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einer Unthat, welche damals auch unter den Griechen als außer-ordentlich sträflich und verdammlich galt. Das beschleunigte aber

seine Todesstunde. Denn Menelaos verständigte sich mit Andronikos,ihn aus dem Wege räumen zu lassen, ehe der König znrückkehrte undKunde von dem Tempelraube und der damit getriebenen Bestechungerhielte. Da Andronikos selbst dabei betheiligt war, so war ergleich bereit, Onias unschädlich zu machen, lockte ihn mit Betheu-erungen und Eiden aus dem Asyl des Apollo-Tempels Daphnebei Antiochien, wohin sich der Bedrohte geflüchtet hatte, und tödteteihn auf der Stelle (171 st. Das war eine neue Frevelthat desMcnelaos zu den bisherigen hinzugefügt. Die Mordthat an dem

jrommen Hohenpriester machte Aufsehen selbst unter den Griechenin Syrien, so daß Antiochos genöthigt war, nach seiner Rückkehr denMörder Andronikos zu bestrafen.

Jndeß müßte Menelaos, obwohl er seinen Ankläger hattestumm machen lassen, darauf bedacht sein, den König zu befriedigenund ihn in guter Stimmung zu erhalten. Um hinreichende Mittelzu haben, ließ er durch seinen Bruder Lysimachos, der als stellver-tretender Hoherpriester zurückgeblieben war, noch mehr kostbareWeihgeschenke aus dem Tempel entwenden und in seine Händebcsördern. Diese Beraubung des Tempels konnte nicht unbemerktbleiben, und als sic kund und auch der Thäter bezeichnet wurde,entstand eine Erbitterung gegen ihn, die in Thütlichkeit über-ging. Auch das Volk außerhalb Jerusalem'^), als es die Schänd-lichkeit der beiden Brüder vernommen hatte, strömte nach Jerusalemmd, mit den Bewohnern der Hauptstadt vereint, bedrohte es denUmpelschändcr mit dem Tode. Lysimachos bewaffnete aber seineAnhänger wahrscheinlich überschätzt auf dreitausend angegeben»nd stellte an ihre Spitze einen Führer Namens Avranst, einen

y Makk. II, 4, 2734. Auch Daniel hat eine Anspielung vom gewalt-i«n Tode des gesalbten Fürsten: n->r ."2 (9, 26 vergl. Monatsschrift,

Jahrgang 1871, S. 398 fg.s, scheint eben anzudenten, daß Antiochos selbst ihnhätte tödtcn lassen. In Jerusalem zur Zeit des Ingrimmes gegen AntiochosMg man ihm dessen Tod zur Last gelegt haben.

Das. 4, 3539. V. 39 iLco übersetzt der Syrer

da Art, als wenn es extra urbem bedeutet, und das scheint auch richtig.

Das. 4, 4042. V. 40 b. Statt rnaüi-i/oi- hat

der alexandrinische Text vlv diese L.-A. ist entschieden richtig. Der

Ame lautete wohl