tltnntes Kapitel.
Die gewaltsame Hellcnisirung.
Antiochos Epiphanes, sein Charakter und seine Bildungsgeschichte. Seine Rück-kehr aus Rom und sein auffallendes Betragen. Er setzt Jason-Jesua zumHohenpriester ein und entsetzt Onias III. Die Einführung von Kainpf-und Wettübungen in Gymnasien zu Jerusalem. Jason sendet Festgesandtenach Tyrus zur Theilnahme an den olympischen Spielen. Er wird vonMenelaos verdrängt. Dieser entwendet Tempelgefäße, um Bestechungen übenzu können, und läßt Onias III. umbringen. Aufstand gegen Lysimachos undMenelaos in Jerusalem. Anklagen und Erbitterungen. Menelaos schwärztdie Judäer und das Judenthum an. Antiochos' kriegerische Angriffe aufAegypten. Gerücht von seinem Tode in Jerusalem. Jason bemächtigt sichder Stadt und nimmt Rache an seinen Feinden. Antiochos überfällt Jeru-salem, richtet ein Blutbad an, dringt in den Tempel und raubt die Gerätheund Kostbarkeiten. Seine lügenhafte Verlästerung des Judenthnms. Sei»zweiter Feldzug gegen Aegypten. Seine Demüthigung durch die'Römerund seine Wuth gegen die Judäer. Gemetzel in Jerusalem. Zerstörungder Mauern und Einäscherung der Tempclpforten. Antiochos' Rcligions-zwang. Entweihung des Tempels. Die auswärtigen Judäer. Die Mär-tyrer. Die Chaßidäer ermahnen zur Standhaftigkeit und werden in Höhlenverbrannt. Der Schmcrzenspsalm.
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Es trat nämlich ein Mann, ein Königssohn, auf den Schau-platz, der berufen schien, die ohnehin unlöslichen Wirren in Judäanoch zu vermehren und düstere Tage über das Haus Israel herauf-zubeschwören, wie es sie bis dahin in dieser Art noch nicht gekannthatte. Es war der in der Geschichte gebrandmarkte AntiochosEpiphanes. Er gehörte zu den Menschen mit einer Doppelnatur,gemischt aus Boshaftigkeit und edlen Regungen, zugleich Wauberechnend und launenhaft, kleinlich bei großen Unternehmungenund groß in Kleinigkeiten. Darum fanden sich seine Zeitgenossen