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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Antiochos Epiphanes.

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selbst nicht in seinem Charakter zurecht, ob die Albernheiten, die erals König beging, wodurch er sich vor den Augen des Volkes lächerlichmachte, als geizte er nach dem Namen,der Wahnwitzige" (Epimanes),ihm angeborene Geistesverkrüppelung oder Maske waren'). Die Schule,die er in seiner Jugend durchgemacht, hatte viel dazu beigetragen, ihnaus der Bahn eines geregelten Lebens zu entrücken. Sein Vater hatteihn als Geisel für den geschlossenen Frieden und die übernommenenKriegskosten nach Rom gesandt so. S. 267), und er weilte dort zwölfJahre. Rom war gerade damals nach Besiegung der Carthager, derMacedonier und Syrer Welthauptstadt geworden und machte denÜbergang von der Sittenstrenge der Catone zu der Ausgelassenheitder Claudier. Der sittliche Unflath der Griechen wurde auch hiereingeschleppt, Unzucht und unnatürliche Lustbefricdigung. Geradewährend Antiochos' Aufenthaltes in Rom spielte der geheimeBacchuscultus, der sich durch einen griechischen Priester über Romund über ganz Italien verbreitete, bei dessen Zusammenkünften diescheußlichste Unzucht getrieben und Anleitung zu den grausigstenVerbrechen, zu Giftmorden und Testamentsfälschungen, gegeben wurde.Doch diese Laster hätte Antiochos auch von Griechen und Mace-doniern lernen können. Was er aber erst in Rom lernte, das wardie Verachtung der Menschen und ihrer Lebensgewohnheiten, dieFrechheit, die eiserne Härte, welche kein Mitleid kannte, die Tücke,welche mit dem Opfer spielt, ehe sie es erwürgt. Wenn er edleRegungen hatte, und diese nicht blos. Schein waren, so wurden sievon seinen unedlen Trieben überwogen. In Rom hatte AntiochosBekanntschaft mit den vornehmen und tonangebenden Familien ge-macht und dabei erfahren, daß die Weltherrschaft, welche Rom

h Seinen Grundcharakter schildert am zutreffendsten Diodor (Uxeerpta ctsviitutibns 31, p. 318322): daß Antiochos' Schaustellung und Prachtliebemr darauf berechnet waren, Rom über seine Absichten zu täuschen, und daß seinellnterthänigkeit gegen Rom nur Maske war: Hi- öd »ö rs) ro,,»?roL,

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die er beging, waren darauf berechnet, daß sic in Rom bekannt werden:

Trrxit ttörö--. Auch das Buch Daniel hebtAntiochos' Schlauheit und Täuschungskunst hervor (8, 25)

(11, 23), n- 2^-2 n-ni .. . z-ai. Aus diesem

Charakterzuge des Antiochos ist seine Doppelnatur verständlich, wovon Diodordas. berichtet, lieber seine Exccntricitäten das.; Polybius 26,10; 31, 3; Liviusih 20. Polybius an der ersten Stelle nennt ihn «t-x L/r,-