Jesua Sirach.
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ruhmreichen Hohenpriester Simon den Gerechten*) aus derjüngsten Vergangenheit, seine Thaten und seine priesterliche Hoheit.Er war der Stammvater der zeitgenössischen hohenpriesterlichenFamilie und auch der Tobiassöhne; sein Beispiel sollte belehrendund warnend wirken und die vermessenen Ehrgeizigen, welche dieHand nach dem hohenpriesterlichen Diadem auszustrecken gedachten,von ihrem Vorhaben abschrecken. Um seiner Anspielung auf dieZeitverhältnisse Deutlichkeit uud Nachdruck zu geben, fügte Sirachganz zum Schlüsse seiner Schilderung der Wunder Gottes in derNatur und in der Geschichte Israels ein Gebet hinzu:
„Und nun preiset Alle den Großes thuenden Gott,
„Der mit uns nach seinem Erbarmen gethan.
„Er gebe uns Freude des Herzens,
„Das; Friede unter uns sei.
„Und bleibe mit Simon dem Gerechten und seinen Nachkommen,
„Wie in Tagen der Vorzeit.
„Es verharre bei uns sein Erbarmen,
„Und Er erlöse uns zu seiner Zeit?)."
Aber statt der erflehten Eintracht vermehrte sich noch die Zwietrachtund statt der Erlösung erfolgte eine noch drückendere Knechtschaftsür das judäische Volk, und es kam durch die Ränke und Ver-worfenheit der Griechlinge hart an den Rand des Unterganges.
h Vergl. o. S. 21S, daß unter Simon SO, 1—21 nur Simon der Gerechtegemeint sein kann.
?) Die V.B. 51, 22—24 bilden die Pointe der ganzen Schilderung undverdeutlichen die Wirren der Zeitlage. Die syr. Vers, hat durchweg hier diedrille Person statt der zweiten des gr. Textes.
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