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Geschichte der Juden.
„Ich ging hervor ans dem Munde des Höchsten,„Und wie Nebelgewölk bedeckte ich die Erde.
„Ich wohnte in höchster Höhe,
„Im Himmelskreise kreiste ich,
„In den Wogen des Meeres und auf der ganzen Erde,„Und über jedes Volk und jeden Stamm herrschte ich.„Bei diesen Allen suchte ich Ruhe,
„In wessen Eigenthum ich wohnen soll.
„Dann gebot mir der Schöpfer des All,
„Und mein Bildner bereitete mir das Zelt„Und sprach zu mir:
„„In Jakob wohne und in Israel nimm Besitz!"
„Im heiligen Zelte diente ich vor ihm,„Und in Zion wurde ich gefestigt.
„In der heiligen Stadt gab er mir Ruhe,„Und in Jerusalem ist meine Macht.
„Ich faßte Wurzel inr verherrlichten Volke„Im Antheil des Herrn, seinem Erbe.
„Wie ein Weinstock ließ ich Anmuth blühen,
„Und meine Blüthen sind Frucht und Pracht der Fülle.
„Alles dieses ist das Bundcsbuch des Höchsten,
„Das Gesetz, das Mose befohlen,
„Als Erbe der Gemeinde Jakobs p."
Gott, der Menschen aus Erde nach seinem Ebenbilde geschaffen,gab ihnen Weisheit und Einsicht, seine Werke zu bewundern undihn zu Preisen. Er vererbte ihnen das Gesetz des Lebens, schloßmit ihnen ein ewiges Bündniß, die Größe seines Ruhmes sahenihre Augen und die Herrlichkeit seiner Stimme vernahm ihr Ohr.Er sprach zu ihnen: „Haltet euch von jedem Unrecht ferne," undertheilte jedem ein Gebot im Verhalten zum Nächsten. Den Reuige»gestattete er Umkehr und die, welche ihre Zuversicht verlassen,tröstete er. „Kehret doch um und lasset von der Sünde sorief der jüngste Spruchdichter seinen in Sünden versunkenen Zeit-genossen zu.
Das. 24, 1 fg.
2j Das. 17, 1 fg.