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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Geschichte der Juden.

Wer nicht geprüft wurde, weiß wenig,

Wer aber geprüft ist, nimmt zu an Klugheit.

Vieles habe ich in meiner Prüfung gesehen,

Und viele Dinge kamen über mich,

Vielmal bin ich bis zum Tode gelangt,

Bin aber deßwegen gerettet worden p."

Gesetz, Propheten und andere Schriften von erweckendemIund belehrendem Inhalte waren seine Vertrauten2), und besonders 'vertiefte er sich in die Spruchsammlung (Mischle) und eignete sichihre Form an. Er erreichte aber deren künstlerische Einfachheitnicht, weder die zugespitzte Kürze und Knappheit der Weisen in derälteren Sammlung, noch die Eindringlichkeit und Lebendigkeit derspäter entstandenen Einleitung. Jesua Ben-Sirach war kein Dichter,seine Sprüche sind gut gemeint, aber der Form nach mehr künstlichals künstlerisch; sie sind breit gezogen und vereiteln dem Hörer undLeser die freudige Ueberraschung der selbst gefundenen Lösungzugespitzter Sentenzen. Weil er eben keine Künstlerbegabung hatteund doch den unabweislichen Drang fühlte, seine Zeitgenossen z»belehren, machte ihm die Ausarbeitung seiner Sentenzen große Mühe,wie er selbst eingestand:

Auch ich habe mich zuletzt abgemüht,

Wie ein Winzer hinter den Nachlesern,

Und mit Gottes Segen war auch ich eifrig,

Und füllte wie ein Winzer die Trottes."

>1 Das. 31,1112. Bekanntlich ist im Texte der griechischen Codices vonKap. 30, 25 an eine arge Versetzung cingetreten, so daß dadurch zwei zusammen-hängende Stücke in vier unverständliche Parzellen auseinander gerissen wurden.Die syr. und altlat. Version haben dagegen eine sinngemäße Folge, und die.Verse hängen zusammen. Die eben citirten Verse stehen in diesen beidenVersionen 34, 1012. Im griechischen Texte ist ö ckl 7 rx 7 rl«--,xuk',--v undTroll« klöji«x« kt- r// «TroTrl«r-^<rrr xrov eine falsche L.-A. Die syrische Versionhat xnvvn und vu n.'nn Man muß dafür lese»

TrxTrek^«<5,uk'r-0L und «Trorrcr^rrarL. Ebenso 51, 13: rrr eör- r-cwrcßocH Trl«r^Z^i'«tTret(>«<rA,isr-ttt. VomUmherirren" des Verf. ist sonstkeine Andeutung. DaS Meer hat er schwerlich befahren M, 24b>.

2) Vorwort des Ucbersetzers. Vergl. Sirach 39, 1.

3) Das ist eines der zerrissenen Versstücke im gr. Texte 33, 16 lux-i-roic k/jriTTrr^a«, wozu ergänzt werden muß 30, 25: «V x«l«,ulö,ucr-ox öuim»

Im Syrischen zusammenhängend )33,15): n'mx n.nnnx MX M

x:x xnbxn xn^^i xv^p xu^un x:^,"v 2 -^x. Das Wortkann aber nicht richtig sein, da es dem r^r-Tri^a« gar nicht entspricht; vicl-