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Geschichte der Juden.
ließ Skopas eine ätolische Besatzung in der Festung Baris oderAkra, nordwestlich vom Tempel so. S. 158) zurück. Die PtolcmäischePartei in Jerusalem kam dadurch wieder oben auf. Vielleicht fandsich auch Hyrkanos iu dieser Zeit in Jerusalem ein und befriedigtesein Rachegefühl an seinen ihm verhaßten Brüdern und ihren An-hängern.
Diese Zurückeroberung Judäa's und Cölesyrien's für den könig-lichen Knaben Epiphanes durch Skopas konnte aber nicht langebehauptet werden. Antiochos sammelte ein gewaltiges Heer undElephanten und zog gegen den ätolischen Heerführer. In demschönen Thale am Fuß des Hermon bei der Bergstadt Painonan der Jordanqnelle, das für ein idyllisches Stillleben wie geschaffenscheint, kam es zu einer mörderischen Schlacht, in welcher Skopasund sein ätolisches Heer völlig geschlagen wurden. Anstatt dasBorland Aegypten's vor Weitereroberung zu schützen, warf sich derätolische Söldnerführer auf Sidon und schloß sich darin ein. Wäh-rend der Zeit ließ Antiochos durch eine Heeresabtheilung die Städtedies- und jenseits des Jordan in feinen Besitz nehmen, lieberJudäa kamen wieder die Leiden des Krieges und der innerenZwietracht. Es glich in dieser Zeit einem sturmbewegten Schisse,das bald von der einen, bald von der andren Seite geschleudertwird. Beide kriegführenden Parteien schlugen ihm schwere Wunden.Viele Einwohner wurden in Gefangenschaft geschleppt. NachdemAntiochos jenseits des Jordan Batanäa (Baschan), Abila undGadara und diesseits Samaria wieder erobert hatte, rückte ermit seinem Heere auf Jerusalem. Hier hatten sich ohne Zweifeldie flüchtig gewordenen Führer der seleucidischen Partei wieder ein-gefunden und die Bewohner bewogen, ihm entgegen zu kommen.So zog ihm das Volk und an der Spitze der.hohe Rath der Altenund die Priester entgegen^), nahmen ihn in die Stadt auf und
y Josephus das. XII, 3, 3; nach Polybius' fragmentarisch erhaltenen Notizen16, 38—39 und der Urkunde, die Josephus das. als ein Schreiben Antiochos' a»seinen Feldhcrrn Ptolcmäus auszieht. Dieser Ptolemäns ist wohl identisch mitdem Anführer der seleucidischen Reiterei, /7r»-.. 1/k»»7rav, welcher zum Sieg inder Schlacht bei Panion beigetragen hat, nach Zeno, dem Rhodier chei Müller,tra§in. Iiistor. druscns III, p. 181). Dann kann diese Urkunde echt sein, unddaraus ergiebt sich mehr geschichtlicher Stoff als aus den kurzen Notizen beiPolybius. Das Datum dieser Kriege läßt sich genau bestimmen. Stark, Gaza<S. 402), setzt in Conscqucnz seiner Annahme, das; Epiphanes erst 202 zur