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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Judäa wird zu Syrien geschlagen.

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artete geschildert, und sie zeigten sich in dem ferneren Verlaufe derEreignisse als Gesinnungslose, welche das Wohl ihres Vaterlandesihrem Durst nach Rache und der Befriedigung ihrer Gelüsteopferten. Ohne zu bedenken, daß diese offene Parteinahme für denFeind der Ptolemäer nachtheilige Folgen für ihr Volk und Landhaben könnte, öffneten sie ihm die Thore der Städte und huldigtenihm. Die Gegenpartei, die Anhänger Hyrkanos' oder der Ptolemäer,beugte sich der Uebermacht oder wurde unterdrückt. Ein Jahrhundertnach der Besitzergreifung des lagidischen Königshauses von Juda,als einem Theil von Cölesyrien, kam es unter die Gewalt desseleucidischen Hauses (203202).

Indessen, so zerfahren auch die Regierung in Alexandrien war,so machte sie doch Anstrengung, das Verlorene wieder zu erobern.Der schäm- und kopflose Vormund Agathokles hatte durch ver-schwenderische Anerbietungen einen Heerführer Skopas gewonnen,welcher aus seinem Vatcrlande Aetolien, das damals für Löhnungallen kriegführenden Mächten Miethlinge für den Krieg lieferte,eine Truppe solcher Söldlinge zusammenbrachte und nach Cölesyrienwarf. In kurzer Zeit besetzte er wieder die Landstriche dies- undjenseits des Jordan. Jerusalem oder richtiger die seleucidische

Partei, die Tobiaden und ihr Anhang, setzten Alles in Bewegung,um nicht den Ptolemäern unterthänig zu sein. Als der ätolische Heer-sührcr Skopas und seine verwilderte Schaar siegten, übten sie selbstver-ständlich keine Schonung. Sie nahmen Jerusalem mit Sturm, richtetenZerstörung an der Stadt und am Tempel an und ließen wohl dieihnen als Feinde Aegyptens Bezeichnten über die Klinge springenhim 201). Viele Bewohner Jerusalems suchten ihr Heil in derFlucht. Um den Rest der Bewohner im Zaum zu halten und einenfür den weiteren Verlauf des Krieges wichtigen Punkt zu sichern,

die Thore und halfen ihm die ägyptische Besatzung bekämpfen lJosephus Alterth.XII, 3, 2>. Ja, schon der Umstand, daß Skopas eine Besatzung in die Akragelegt hat, beweist, daß Feindseligkeit gegen Aegypten in Jerusalem herrschte.Es gab also schon damals eine syrische Partei. Als an der Spitze dieser Parteistehend nenntJoscphus dieTobiassöhne", und da diese nicht erst zu Antiochos'Epiphanes Zeit aufgetaucht sind, so müssen sie schon früher syrische Parteigängergewesen sein. Nun nennt Daniel beim ersten Einfall des Antiochos bl. dieym ni-o-n? ix-w -por und will offenbar damit dessen Parteigänger

bezeichnen. So ist man berechtigt, die Söhne Tobia's mit den zu

identificiren. lieber -w-orni- vcrgl. Monatsschrift, Jahrg. 1871, S. 445.