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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Geschichte der Juden.

starb (206), und in Folge dessen in Aegypten selbst Zerrüttungund Umwälzung überhand nahmen. Philopator hinterließ nämlichnur ein fünfjähriges Kind als Thronfolger, Ptolemäns V. Epi-phanes (205181), dessen sich die verlotterten Günstlinge bemäch-tigen, um die Zügel der Regierung zu behalten. Agathokles, seineschamlose Schwester Agathoklea, ihre Mutter und Geschwister zeigtenein Vermächtniß des verstorbenen Königs vor, als wenn er sie znVormündern und Erziehern des königlichen Kindes eingesetzt hätte.Da aber diese Familie in Aegypten bei der Bevölkerung und beimHeer äußerst verhaßt war, so entstand ein Aufruhr gegen sie, wobeisämmtliche Glieder der Günstlingsfamilie umgebracht wurden. DieserAufstand führte zur Anarchie, da kein Mann vorhanden war, welcherKraft, Muth, Klugheit und Vertrauen beim Volke und Heerebesessen hätte, um die durch das Lotterleben Philopator's gestörteStaatsordnung wiederherzustellen. Die Schwäche des ptolemäischenKönigshauses und der Regierung benutzten zwei ehrgeizige Könige,um Aegypten und die dazu gehörigen Inseln und Besitzungen zuzerstückeln und die Theile ihrem Reiche einzuverlciben, Antiochosder Große von Syrien und Philipp von Macedonien. TerErstere besetzte sogleich einzelne Städte und Landstriche von Cöle-syrien und machte Rüstungen, um sich auch Aegyptens zu bemäch-tigen. Mit ihm trat wieder eine Wendung in der Geschichte

Judäas ein.

Joseph's ältere Söhne, oder wie sie gennant werden, die SöhneTobia's, waren nämlich sofort entschlossen, aus Haß gegen ihrenjüngern Bruder Hyrkanos und gegen den ptolemäischen Hof, derihn bevorzugt hatte und ihn vielleicht zu dem bevorstehenden Kampsgegen den Selenciden nicht fallen ließ, für Antiochos Partei zuergreifen und von der ägyptischen Herrschaft abzufallen. Sie bildeteneine seleucidische Partei 2). Sie werden als Verächter und Ent-

y Vergl. o. S. 244.

2) Man begreift die makkabäische Vorgeschichte viel besser, wenn man l»i-nimmt, daß es in Judäa oder wenigstens in Jerusalem zwei politische Parteiengegeben hat, eine seleucidische und eine ptolemäische. Aus der ZeitAntiochos Epiphanes' ist diese Parteiung bezeugt durch Joscphus ljüd. Kr. I,1,1b. . . TOL 15 c)'e

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cEt-.r. Sie kann aber nicht erst in dieser Zeit entstanden sein. Denn nachAntiochos NnAnus' Sieg über Skopas öffneten ihm die Jerusalemer freiwillig