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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Geschichte der Juden.

Diese Grübelei hätte vielleicht zur Denkthätigkeit geführt, wennnicht die häßliche Zwietracht in dem Kreise der Emporkömmlinge isich zu den angenommenen Untugenden gesellt hätte. Zwischen den ^sieben Söhnen Josephs, aus erster Ehe und dem jüngsten Hyr-kanos, dem Kinde der sündhaften Begierde und der Täuschung,entstanden Eifersucht und Haß, die mit den Jahren immer mehrzunahmen. Der Jüngste zeichnete sich von Jugend an durch Ge-wandtheit, Geistesgegenwart und Schlauheit aus und wurde dadurch' ider Liebling des Vaters, der sich in ihm verjüngt und übertrofsensah. Als dem verbuhlten König Philopator ein Sohn geboren wurde(um 210), der nachmalige Schwächling Ptolemäus V. Epiphaues,waren die Vertreter der Städte und Gemeinwesen von Cölesyrienvoller Wetteifer, dem Königspaarc als Zeichen der UnterthaneuliebeGlückwünsche und Geschenke darzubringen. Joseph durfte nichtZurückbleiben. Da er selbst wegen Alters'(?) die Reise nicht unter-nehmen konnte, so forderte er einen der Söhne auf, ihn zu vertreten. (Aber keiner getraute sich die dazu erforderliche Anstelligkeit und den !Muth dazu, außer Hyrkanos, den diese selbst dem Vater einstimmig ^als geeignet bezeichnet»:. Nichtsdestoweniger i) gaben sie ihm

Freunden in Alexandrien einen Wink, ihn aus dem Wege zu räumen.Aber der junge Tobiade eroberte sich rasch die Gunst des Hofes. 'Durch seine verschwenderischen Geschenke hundert schöne Sklavenfür den König und ebensoviel schöne Sklavinnen für die Königin '- die zugleich je ein Talent zu- überreichen in der Hand hatten,stellte er alle, die an dem Tage mit Gaben die Aufwartung machten, iin den Schatten. Durch seine Geistesgegenwart und seinen Witz bei 'Unterredungen mit dem König und bei der Tafel, wozu er auchzngezogen wurde, und an der er gleich seinem Vater schwelgte,wurde er der Liebling Philopator's. Dieser überhäufte ihn mit Lobes-erhebungen in Schreiben an dessen Vater, Brüder und Beamten.Stolz kehrte Hyrkanos nach Jerusalem zurück; da lauerten ihm seineBrüder unterweges mit ihren Leuten auf, um ihn umzubringeinEr aber und seine Begleiter setzten sich zur Wehr und tödtcten zweider Brüder. Finster empfing ihn der Vater in Jerusalem wegen derVerschwendung der Gelder, die er bei Hofe angewendet, und viel-haben, wird auch d. h. ein Epikuräer gezählt. Diese Angabe ist

unstreitig alt, da Epikuros hier ohne weitere Erklärung genannt wird,tz Josephus Alterth. XII, 4, 7.