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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Simon der Gerechte.

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mehrtest. Simon der Gerechte war aber mit dieser Ueberfrömmig-keit unzufrieden und zeigte seine Unzufriedenheit darin, daß er anOpfern der Nasiräer keinen Antheil nahm. Nur ein einziges malbilligte er ein Nasiräergelübbe, und er erzählte den Fall selbst.Einst kam ein schöner Jüngling aus dem Süden mit schönen Augen,schöner Gestalt und gekräuseltem Lockenhaar zu ihm und gab sichals Nasiräer aus.Warum willst Du, mein Sohn, dieses schöneHaar zerstören?" fragte er ihn, und der Jüngling erwiderte:Ichbin ein Hirte und ging einst Wasser aus dem Quelle zu schöpfen,erblickte meine Gestalt im Wasserspiegel, und sofort stürmte dieLeidenschaft auf mich ein und wollte mich zur Sünde verleiten.Da sprach ich zu mir selbst:Willst Du schön thun mit etwas,was nicht dir gehört? Und ich weihte mein Haar dem Himmel."Zu diesem Jüngling sprach Simon:Deinesgleichen möge es vielNasiräer in Israel geben").

So hoch schlug die Nachwelt die Bedeutung Simon's des Ge-rechten an, daß sie mit seinem Tode einen entscheidenden Abschnittannahm: Die sichtbaren Gnadenzeichen, welche sich bis dahin inner-halb des Tempels gezeigt hätten, seien mit seinem Ableben völligverschwunden3). In der That traten nach seinem Tode und durchseine eigenen Nachkommen st schlimme, betrübende Zeiten ein, welchedem judäischen Volk neue Prüfungen auflegten. Es sollte gewisser-maßen erprobt werden, ob es im Stande sein werde, beim Andrangfeindlicher Mächte und Widerwärtigkeiten seine Eigenart zu be-wahren und seinen Beruf zu erfüllen. Simon der Gerechte hatte,so viel bekannt ist, zwei Kinder hinterlassen, einen jungen Sohnund eine Tochter. Diese war an einen wohl nicht unangesehenen

h Während der Makkabäcrkämpfe, in der Blüthezeit der Hellenisten, gabcs auch viele Nasiräer, Makkab. I, 3, 50.

Diese Erzählung wird an verschiedenen Stellen mit geringen Variantenmtgethcilt,Nosssktu Xarür IV, llsrus. das. I, p. 54 v. Xsck. p. 36 ck. badlidas. p. 9. Xamr p. 4. 8itro zu Uasso Uo. 22.

llossskta-8ota XIII sind blos drei Gnadcnzeichen angeführt, in der Paral-lele Jerus. lloma, VI. p. 43 o. und badli p. 39 a. sind diese um zwei vermehrt.

h Die talmudischcn Traditions-Nachrichten enthalten noch den Kern derThatsache, daß Simon's Nachkommen leichtsinnig und unwürdig waren, bessererhallen in Jerus. das. -,ni- i-vx 'irvoa:'?)

onll pr-vv: Mehr

verwischt ist diese Relation bubli Llonaoliot 109 b. abgekürzt:

ist Omas Menelaos.

Ersetz, Geschichte der Juden. II. 2. Hälfte.

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