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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Simon der Gerechte.

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so müssen doch seine Thaten und sein Ruhm den nachfolgendenGeschlechtern nicht unbedeutend erschienen sein, sonst hätte die Poesieihre Ausschmückung nicht anbringen können:

Wie herrlich war er <Simeon), wenn er das Innere des Heiligthums verließ,Wenn er aus dem Allcrheiligsten trat!

Wie der Morgenstern inmitten der Wolke,

Wie der Vollmond in den Tagen des Lenzes.

Wenn er das Ehrengewand anlcgte,Und sich in die Prachtkleidcr hüllte.

Rings um ihn ein Kranz von Brüdern,Sie umgaben ihn wie Säulen von Palmen,

Dann stießen die Söhne Ahron's in ihre Drommeten,

Und erhoben einen mächtigen SchallZur Erinnerung vor dem Höchsten.

Und die Sänger ließen mit ihren Stimmen süße Lieder erklingen."

Simon der Gerechte stand als Hoherpriester nicht blos an derSpitze des Gemeinwesens und des hohen Rathes, sondern auch alsLehrer an der Spitze des Lehrhauses. Seinen Jüngern schärfte ereinen Denkspruch ein, welcher ebenso sehr von seiner Denkschärfe, wievon seinem, nach Läuterung der religiösen Anschauung strebenden Geistezeugt. Dieser knrzgefaßte Denkspruch lautet:Auf drei Dingen bestehtdie Welt, (das judäische Gemeinwesen) auf der Lehre, dem Gottes-dienste im Tempel und auf Liebesthätigkeit" i). Vertiefung in dieLehre und Bethätigung derselben durch Verbindung und Versöhnungmit Gott vermittels der Opfer und durch die Tugend der Menschen-liebe waren für ihn der zusammengedrängte Inbegriff der den Be-kenner» des Judenthnms obliegenden Pflichten. Man darf vielleichtmich diesem würdigen Hohenpriester einen Antheil an dein Kern-spruche seines bedeutendsten Schülers znschreiben. Dieser, NamensAntigonos aus Socho (einer judüischen Stadt), pflegte nämlichseinen Jüngern zu wiederholen:Seid nicht gleich den Sklaven,welche dem Herrn dienen, um die Monat für Monat zugemessenenLebensmittel zu empfangen, sondern wie die Diener, welche ohneErwartung von Lohn dem Herrn treu dienen" 2).

h ^bot I, 2.!H LbotI,3. :"icht richtig erklärt

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