Simon der Gerechte.
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So war Simon der Gerechte oder der Fromme der einzigeHohepriester, der das Priesterthum wieder zu Ehren brachte. „Ersorgte für sein Volk". So allgemein gehalten dieses Lob aus demMunde eines Dichters, der sein Andenken verherrlichen wollte, auchklingt, so hat es doch eine vielsagende Bedeutung, wenn man seineVorgänger mit ihm vergleicht, die gar wenig für ihr Volk gesorgthaben. „Er sorgte für sein Volk, daß es nicht zu Falle komme"').Er ließ die Mauern Jerusalems, welche Ptolemäus I. hatte schleifenlassen, um seinem Feinde Antigonos und dessen Sohne keinenStützpunkt zu lassen, wieder aufbauen und befestigen 2 ). OhneZweifel hat er von dem König die Erlaubniß dazu erwirkt, unddiesem konnte unter veränderter Zeitlage die Befestigung der judäi-schen Hauptstadt nur erwünscht sein, nachdem seine Hauptgegnerdie Einfälle in das ägyptische Vorland eingestellt hatten. DenTempel, welcher seit seinem zweihundertjährigen Bestände bereitsschadhaft geworden War, ließ Simon ausbessern und die Ringmauerdesselben, welche wohl auch durch die Eroberung gelitten hatte,befestigte er und gab ihr einen festen und hohen Unterbau3). Simontraf aber auch noch eine andere Fürsorge für die Zukunft. Jerusalembesitzt zwar einige Quellen in der Nähe, die Quelle Siloa undRogel im Südosten und besaß früher die Quelle Gichon imSüdwesten der Stadt. Aber in einem trockenen Jahre reichen dieseQuellen für das Trinkbedürfniß nicht aus. Außerdem brauchte derCultus im Tempel sehr viel Wasser. Seitdem die levitischen Rein-heitsgesetze verschärft worden waren, ( 0 . S. 202), mußten die Priesteröfter Waschungen und Bäder gebrauchen. Jeder, auch der Laie,der den innern Tempelhof betreten wollte, mußte vorher ein voll-ständiges Bad nehmen 4). Es mußte also für Quellwasser im Tempelgesorgt werden. Simon ließ, um diesem Bedürfniß zu genügen,
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hebr. Rückübersetzung win, nicht wie Fritzsche cs unhebräisch
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Das. Das Verbum ist dunkel, etwa
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^ Das. V. 2. Der Satz ist zwar dunkel, aber der Sinn ist doch durch-sichtig.
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