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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Eroberung Jerusalems durch Ptolemäus I. 227

ständiges Reich zu beherrschen. Gegen ihn eröffnete Perdikkas denKrieg mit einem Heereszug nach der ägyptischen Grenze. Er warauch darauf bedacht, für den Fall, daß das Kriegsglück ihm nicht bei-stehen sollte, in Cölesyrien, und besonders in Palästina feste Punkteanzulegen, wohin er sich zurückziehen und von wo er den Kampf fortsetzenkönnte. Palästina war durch seine Hügelzüge geeignet für Berg-festungen. So befestigt Perdikkas Samaria st. Die Judäer in Jeru-salem scheint er für sich gewonnen zu haben st. Allein sein Feldzug gegenPtolemäus hatte einen schmählichen Ausgang. Perdikkas' verlor Schlachtund Leben (Frühjahr 321) nicht durch die Kriegsüberlegenheit seinesGegners, sondern durch Verrath seines Unterfeldherrn und Abfalleines Theils des Heeres. Lug und Trug, Falschheit und Verrathwaren tägliche Vorkommnisse in den Reihen der Nachfolger Alexan-ders. Sämmtliche Blutsverwandte des großen Helden sind vonseinen Feldherren tückisch umgebracht worden. Ptolemäus wiesklugerweise, um nicht täglich von dem giftigen Neid seiner Genossenbedroht zu sein, die Reichsverweserschaft, die ihm das macedonischeHauptheer angetragen hatte, ab; aber er wollte sich nicht ans Aegyptenund die Nebenländer beschränken, sondern mit dem großen Ganzenin Verbindung bleiben. Der Besitz von Cölesyrien mit Phönicienund der Meeresküste schien ihm von höchster Wichtigkeit zu sein;sie konnten für ihn zwei Arme sein, die er einerseits nach derEuphratgegend und Persien und andrerseits nach Kleinasien, denInseln Griechenlands und Macedonien ausstrecken könnte. Gedacht,ausgeführt. Da kein Gegner in Cölesyrien war, als der schwacheLaomedon, und dieser keine Truppen zur Verfügung hatte, so wurdeer leicht als Gefangener nach Aegypten gebracht und das ganzeGebiet zu Aegypten geschlagen (320). Ehe Laomedon in Ptolemäus'Gewalt gerathen war, forderte dieser Jerusalem auf, sich ihm zu unter-werfen, die Bewohner weigerten sich aber, ihm die Thore zu öffnen.Mer am Sabbat überrumpelte er die Stadt, weil die Judäer an diesemTage nicht zu den Waffen greifen mochten, machte viele Gefangene

y Eusebius Chronicon zur 121. Olympiade, nach Hieronymus' Ueberfctzung:Demetrius . . . koliorostss Lainaritanornm nrbom vastat, guam ksrätvoas»ate vonstruxsrat.

st Folgt daraus, daß die Jerusalemer seinem Gegner den Einzug in Jeru-salem verwehrten, vergl. weiter unten.

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