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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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226 Geschichte der Juden.

eines blutigen Kampfes für die Zukunft zwischen Judenthum undGriechenthum.

Inmitten seiner Pläne für eine geeinte Weltmonarchie starbder jugendliche Held (Juni 323), ohne einen berechtigten Erben seinesThrones oder feines Geistes zu hinterlassen. Eine Rathlosigkeitund Verwirrung entstanden dadurch unter den Völkern in allenErdtheilen wie in Alexander's Heeresmassen, als wenn ein Bruchin den Naturgesetzen erfolgt wäre, welcher die regelmäßige Folge desMorgen auf Heute ungewiß machte. Und daraus entspannen sichblutige Kriege, welche Titanenkämpfen glichen. Alexander hat eineso große Zahl Feldherren hinterlassen, deren Kriegskunst auf tausendSchlachtfeldern erprobt war, daß sie im Stande gewesen wären,den Fugenbau des maeedonischen Reiches zusammeuzuhalteu, wennsie einig gewesen wären. Allein, obwohl sie nicht zu den echtenGriechen zählten, die Griechen vielmehr hinteuansetzen, so hatten siedoch von ihnen den Geist der Unbotmäßigkeit und Ungefügigkcit,die Sucht, die eigene Person höher als das Wohl des Staates an-zuschlagen, die Macht als Mittel zu Genußsucht und Schwelgereianzusehen, kurz die ganze sittliche Verworfenheit gelernt. Beinahewäre es in Gegenwart der Leiche des Helden zu einem blutigenKampfe unter ihnen gekommen. Die Besonnenen brachten indeßeinen Waffenstillstand zu Stande, daß derjenige, dem der sterbendeAlexander seinen Siegelring übergeben hatte, Perdikkas, dasReichsverweseramt bis zur Geburt eines leiblichen Thronerben,die in Aussicht war, versehen sollte. Perdikkas ernannte die Stadt-halter für die verschiedenen Länder. Cölesyrien kam unter einen,wie es scheint, unbedeutenden Mann, Namens Laomedon, unddazu gehörte auch Judäa. Aber der Waffenstillstand dauerte nichtlange. Perdikkas stieß seine Lagergenossen durch sein rasches, befehls-haberisches Wesen ab. Jmnier offener trat er mit der Absicht hervor,Alleinherrscher des großen Reiches zu werden. Im Wege standihm aber Ptolemäns I., Sohn des Lagos, dem Aegypten alsStatthalterschaft zugetheilt war, und der, schlau, besonnen, wiekriegerisch, den Plan hegte, die ihm zugewiesene Provinz als selbst-

Der Vers, hatte echt historische Nachrichten, vielleicht ans verlorenen Quelle»über Alexander's Kriege. Der Passus eontra, ^.pionoiu das. hinter der Er-zählung vom Belus-Tempel: /e r. der unverständlich ist, setzt

eine Lücke voraus.