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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Geschichte der Juden.

Prüfungen kamen über das judäische Volk durch die geschichtlicheErschütterung, welche die damals bekannte Welt von einem Ende biszum andern erlitten hatte.

Ein Judäischer Seher verglich Alexander und seine Eroberungenmit einem Leoparden, der mit Adlerflügeln begabt wäre fl. In zweiSchlachten versetzte er dem morsch gewordenen persischen Reiche denTodesstoß. Kleinasien, Syrien und Phönicien lagen ihm zu Füßenviele Könige und Fürsten gingen ihm in ihrem Schmucke entgegen undhuldigten ihm. Nur Tyrus und Gaza oder vielmehr die in ihnen ge-legenen persischen Besatzungen und Feldherren wagten es dem makedo-nischen Eroberer Widerstand entgegenznsetzen und sich einer hartnäckigenBelagerung auszusetzen. Tyrus wurde nach siebenmonatlicher undGaza nach zweimonatlicher Einschließung erobert (August und Nov.332), und beide erfuhren ein hartes Loos. Wie erging es demwinzigen Judäa unter diesem gewaltigen Eroberer, dem sich gleichdarauf ganz Aegypten, das stolze Land der Pharaonen, in Temuthunterwarf? Die geschichtlichen Erinnerungen aus dieser Zeit habensich nur in sagenhafter Gestalt erhalten, und sie geben daher keintreues Bild der Vorgänge. Schwerlich haben sich die Judäer geweigert,Alexander zu huldigen, weil sie den Eid der Treue gegen die per-sischen Herrscher zu brechen, für eine Sünde gehalten hätten. Wederhaben sie je einen solchen Eid geleistet, noch hätten sie Gewissens-bedenken haben können, da die vorletzten persischen Könige nicht sehrgewissenhaft an ihnen gehandelt haben. Auch waren sie durch diethatsächliche Besitzergreifung der Länderstrecken von Seiten Alexan-ders, welche der letzte persische König in schmählicher Flucht aufge-geben hatte, nicht mehr an Persien gebunden. Sagenhaft ist ent-schieden die Nachricht, daß Alexander auch Jerusalem berührt und,durch eine Erscheinung betroffen, die Judäer mit Gunstbezeugungenüberhäuft habe. Der Hohepriester in seinen heiligen Gewändern seiihm, so wird erzählt, mit einer Schaar von Priestern und Leviten ent-gegengezogen und habe durch seinen Aufzug auf den jungen Siegereinen so überwältigenden Eindruck gemacht, daß dieser ihn zuvor-kommend begrüßt und seinen Zorn in Wohlwollen umgewandelt,weil ihm, wie er zu seiner Umgebung geäußert, die Gestalt desHohenpriesters gerade in diesem Aufzug im Traume in Makedonien

y Daniel 7, 6.