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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Leidenszeit der Judäer.

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dem geistigen Gotte der Judäer reiner Weihrauch gespendet (o.S. 128),die Anaitis hatte ihn aus ihrem Herzen verdrängt. Es scheint, daßArtaxerxes Mnemon den Völkern seines Reiches den Cultus dieser Lust-göttin ausgezwungen und diesen Zwang auch den Judäern aufgelegthath; denn es wird erzählt, daß diese von den persischen Königenund Satrapen öfter schimpflich behandelt worden seien, um ihreUeberzeugung aufzugeben, daß sie sich aber lieber der schlimmstenMißhandlung und selbst dem Tode ansgesetzt haben, um das väter-liche Gesetz nicht zu verleugnen 2 ). Eine seltsame Nachricht lautet:

i> S. Note 14.

2' Josephus thcilt eine Relation aus Hekatäus Abderita's Historie mit,<eontia ^piousm I, 22), die, wenn sie auch noch nicht von diesem Historiker,sondern von einem judäischen Interpolator stammt, doch ihrem ganzen Tenornach historisch klingt: daß die Judäer von den Satrapen und persischen Königenmißhandelt worden, aber in ihrer Ueberzeugung standhaft geblieben seien. Hi

rr'i»ui,'l»x,esö»xi'ot l'/oriüttlar) Trollrer,,^ 7 , 77/1 7Üii' /4»"rlk,oi' x»,

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^llh Ttt TrcrrttÄsr. Bestätigt wird dieses Factum durch die in Euse-

bius' Chronik erhaltene Nachricht, daß Artaxerxes Ochus Judäer nach Hyrkanienam Kaspi-See deportirt habe. Nur ist die Tragweite dieser Nachricht nicht be-stimmbar. Da der Originaltext der Eusebianischen Chronik nicht erhalten ist,wir also ans die Uebersetzungen angewiesen sind, und diese von einander diffe-lircn, so folgt eben daraus eine Unbestimmtheit. Die älteste Uebersctzung, dieHieronymianische, lautet: Oobus ^poctusmo <?) llnäusorum oupitu in Il^r-eauiam aoootas trauslatos guxtu murs Oaspium oouloouvit. Die armenischeUebersetznng klingt anders zur 103. Olympiade): Oobus partsm aliguam äsLowauis äuäusisgns ospit st bnbitars Isoit in H^rouniu g'uxtu mars 002 -diuw. Während in der Hieronymianischcn Version der Stadtname J.poäu8mumstutzig macht, fällt in der armenischen das Wort cls Uomuuis auf. Syncellushat die Nachricht selbstverständlich in seine Chronographie ausgenommen. Hierlautet sie einfacher, hat aber wieder einen Zusatz: 'V/o> 77 »^ a/.-c

7 / 1 x 777701 ' "rarercöaii' t,karxr/i' 777/u7cl«i"k'77i' aller' '/"TI ä" ,17117, 7-11' 77,77 Uki'

«'°H>Xttr'ln 77777'/,X ,<77 777,71^ ri) Ir 77 7, 77 /77 //"-.77 71 7,1,. 7717-r 'U ir- 1/77,-7-/.'7,1'7 7177,7, 7 7-,' 7 / 7 , 7 ,' "7-777'-/. 77717.171/ 777,1' '/'//./.,)l'7'11' ,'"77,71717 7,71' )SyNc.

488,10). Dieselbe Nachricht in derselben Form hat auch Paul Orosius lUistoriaIII, 7): Inno stiuw Oxus gut st ^.rtuxsrxss post transaotum in ^e^z-pto

waximnm.bslluin, plnrimos äuäusorum in trunsmiArntionsm sZit

atgus in Uz'ronninin Ouspinm innrs babitars prueospit. Orosius' undSyncellus' Angabe stammt aus einer Quelle, der Zusatz bei dem Letzteren vonder Transportation nach Babylon ist also zu streichen. Könnte man annehmen,daß diese beiden Secundärquellen den ursprünglichen Eusebianischen Text ambesten erhalten haben, dann wäre man der Verlegenheit überhoben, was der

Graetz, Geschichte der Juden. II. 2. Hälfte. 14