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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Geschichte der Juden.

Schaar böser Geister, vom Paradiese und der Hölle nicht im Juden-thume erstarrter Glaube geworden, an dem zu zweifeln eine Tod-sünde wäre. Sie blieb vielmehr in dieser und der folgenden Zeitdem Belieben jedes Einzelnen überlassen, sie aufzunehmen und seinThun darnach zu richten oder sie abzuweisen. Nur eine damit zu-sammenhängende Vorstellung aus dem eranischen Kreise von derAuferstehung der Menschen aus ihren Gräbern in der Zukunfthat sich so tief in die Denkweise des judäischen Volkes eingenistet,daß sie zu einem bindenden Glaubensartikel gestempelt wurde.Dieser Glaube schmeichelt zu sehr nicht blos der Eigenliebe jedesEinzelnen und reißt den Stachel aus dem Herzen, das sich von demGedanken an völligen Untergang durchbohrt fühlt, als daß er nichtgierig aufgegriffen werden sollte, sobald er von irgend einer Seitedargeboten wurde. Das Magierthum der Eranier hat die Lehrevon der Auferstehung des Leibes aufgestellt und festgehalten h. Esverlegte sie in eine zukünftige Zeit, wenn Ahura-Mazda seinenWiderpart überwunden und vernichtet haben werde, dann werdedieser den Raub der Körper,der reinen Männer," wieder heraus-geben müssen. Diesen hoffnungsreichen und auf die Gesinnungwirkenden Glauben nahm das Judenthum in der sopherischen Zeitum so eifriger an, als in seinem Schriftthum Anklünge und An-deutungen dafür vorhanden waren. Der denktiefe Dichter des Hiobhatte zwar die Möglichkeit bezweifelt, daß der Mensch aus seinemGrabe wieder aufleben könnte jo. S. 41). Allein die prophetischenSchriften, die jüngeren wie die älteren, sind voll von der Verheißungeines furchtbaren Tages des Herrn, an welchem eine Läuterungder Menschen vor sich gehen werde. In diesem Hinweis auf denTag des jüngsten Gerichts" fanden die Schriftkundigen die Auf-erstehung angedeutet und nahmen in Folge dessen diese Hoffnungals Glaubensartikel an. Im täglichen Gebete wurde Gott dafürPreis ertheilt, daß er die Gestorbenen einst wieder zum Leben er-wecken werdet). Ein Seher aus der Zeit, als das judäische Volkmit dem Tode rang, tröstete die Leidenden:Viele von den imStaube Entschlafenen werden erwachen, diese zum ewigen Leben undjene zur ewigen Schmach und zur ewigen Verwerfung." Daraus

ij Vergl. darüber Note 14.

2) Die zweite Eulogic im täglichen Gebete aus der alten Zeit jo. S. 188jhat die Formel L-m? rwnr:.