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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Geschichte der Juden.

bracht'): Gott ist Bildner des Lichts und Schöpfer der Finsterniß, !hat die Eintracht geschaffen und das All hervorgebracht. Allein 'wenn sie auch den Gottesbegriff des Judenthums unangetastet wissenwollten, so haben sie doch einige der persischen Religion entstammteAnschauungen und Gebräuche unbewußt in's Judenthum aufge- ^nommen oder wenigstens nicht kräftig genng von ihm fern gehalten. ^!Sie glaubten, die Gottheit dadurch zu verherrlichen, wenn sie ihrnach dem Vorgang der Eranier Myriaden gefügiger, den Willenihres Gebieters rasch vollstreckender Diener beigaben DieBotenGottes," welche im biblischen Schriftthum als Sendlinge bezeichnetwerden, um dessen Aufträge zu vollziehen worunter aber auchMenschen, besonders Propheten bezeichnet werden wurden nachdem Muster der Amescha-Spentas und Jazatas in himmlischeWesen mit eignem Charakter und mit ausgeprägter Persönlichkeitumgewandelt. Nach der Schilderung des Propheten Jesaia von denbeflügelten Seraphim und gemäß der Schau Ezechiel's von den be- iwachenden und beschützenden Cherubim konnte sich die Phantasie diese ^himmlischen Wesen dieEngels," mit Flügeln versehen denken, -da auch die Jazatas auf persischen Denkmälern beflügelt dargestelltwurden. Die Geburtsstunde der Engel fällt in die sopherische Zeit, -War ihr Dasein einmal gesichert, so konnten sie auch ins Unendliche rvermehrt werden. Man dachte sich Gottes Thron von einer un-zähligen Schaar solcher himmlischen, eines Winks gewärtigen und ^Befehle vollstreckenden Wesen umgeben:Tausend mal Tausend sdienten ihm und Myriaden mal Myriaden standen vor ihm^." !Die Engel wurden wie bei den Persern heiligeWächter" (Irin, !Lackisobiu) genannt'). Die Engel erhielten auch eigene Namen:Michael, der Engel oder himmlische Fürst des Volkes Israel, es izu beschützen besonders beauftragt, ferner Gabriel, der Starke,Raphael, der Krankheit heile, Uriel oder Suriel, Matatoron ^und andereb). t

y Die Eulogie im Morgengebet: xn'mi vii-w NM" "pLin xni^i ->>>x ^ 21 ^ .

nx ist unstreitig aus der sopherischen Zeit und im Gegensatz gegen deniranischen Dualismus formulirt.

2 ) lieber die Engellehre, als ein persisches Element, vcrgl. Note 14.

N) Daniel 7, 10b.

Daniel 4, 10. 14. 20.

s) S. Note 14.