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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Geschichte der Juden.

allen Menschen und für das Licht der Lehre, das er Israel ge-schenkt. Daran reihte sich die Vorlesung mehrerer Abschnitte aus derThora, der Zehngebote, des Schema, welches die Einheit Gottesund die Liebe zu ihm einprägt, eines zweiten damit verwandtenStückes und des Abschnittes, welcher warnt, nicht den Gelüsten derAugen und der Eingebung des Herzens nachzngeheu. Beim Schlüssedes Schema:Herr Israel, Jhwh unser Gott ist einzig," fiel dieGemeinde abermals, mit den Worten ein:Gepriesen sei der Nameder Herrlichkeit seines Reiches für und für." Der Uebergangvon dem Borlesen der Abschnitte ans der Thora zum eigentlichenGebete bildete das Bekenntniß, daß das Wort der Thora auf Wahr-heit beruhe. Das Hauptgebet (Dspliilluli) bestand aus sechs kleinenAbschnitten und hatte zum Inhalt: Dank dafür, daß Gott dieVäter zu seinem Dienste auserkoren; Anerkennung der göttlichenAllmacht in der Natur durch befruchtenden Regen und unter denMenschen durch dereinstige Erweckung der Todten aus ihren Gräbern;Anerkennung der Heiligkeit Gottes; Gebet um Gewährung derWünsche jedes Flehenden und um wohlgefällige Aufnahme derOpfer; Dankgebet für Gewährung des Lebens und seiner Erhaltung,und endlich Gebet um Frieden, das sich an den Abschnitt des Priester-segens anreihte. Nachmittags und Abends kam die Gemeinde aber-

"X . .. w" "ix ?wnx. Es scheint aber, das; beides darin enthaltenwar, die Eulogic für das Licht und für die Thora. Erst später wurden darauszwei Eulogien formnlirt. Die Gebetpartien sind in dieser Relation nicht in derrichtigen Ordnung nufgeführt. In Mischna sliosob ba-8obana IV. 5j, werdensechs ausgeprägte Formeln aufgeführt: ni'" ., . www nw-np» r"N',^.v

nxn'w-, diese kamen in jedem Gebete vor. Offenbar fehlen in

der ersten Stelle die drei ersten Formeln nw-np- :-r-'^x und auch die

zweite der letzten drei, nämlich rix^nn. Unverständlich ist überhaupt in dieserRelation der Passus r-x -r". Unmöglich kann esmit dem

Bolke" bedeuten. Offenbar bezieht es sich auf den Priestersegcn, von dem es(Vamick VII, 2) heißt: nnnx w^-o'x xl-x r-nx ^x

wi-w, d. h. der Priestersegen wurde im Tempel beim feierlichen Gottes-dienst in einem Stücke, außerhalb desselben aber in drei Stücken gesprochen.Da in der Quadcrhalle der Priestersegcn nicht von den Ahroniden, sondern vondem Vorbetcr recitirt wurde, so wurde er auch in drei Stücke zerlegt, woraufdie GemeindeAmen" sprach (vergl. Monatsschr. das. 439). Der ganze Passusmuß also emendirt werden: r-rx "Xx" .

r-r -2 wl-w wx w-rnr wx"w" nn-" cww, vergl.

darüber Tosapbst Uoraobot a. a. O.