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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Die Gebete.

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um sich zu berauschen, sondern das Erinnerungsweihfest mit heiteremHerzen zu begehen. Es wurde allmälig Sitte, daß Freunde sich zu-sammenthaten, um mit ihren Familiengliedern gemeinschaftlich denPascha-Abend zu feiern und das Lamm in genossenschaftlicher Ver-bindung (Obaburab, zu genießen 1). Dabei wurden Psalmen

gesungen. Es wurde mit der Zeit ein gemüthliches Familienfest.Ueberhaupt wurde in der sopherischen Zeit durch Einführung vonDank- und Lobsprüchen 2) bei Speise und Trank dafür gesorgt, daßdiese nicht in thierischer Weise zu sich genommen werden, sonderneinen menschenwürdigen Charakter haben sollten. Jedem GenußMe ein Dank für den Spender der Nahrung vorangehen undjedes Mahl mit einem Tischgebet beschlossen werden. Feste Formelnwaren für die Dankgebete oder Danksprüche nicht eingeführt, sonderncs blieb jedem überlassen, Me nach Eingebung seines Innern aus-zusprechen.

Die Gebete, welche von der sopherischen Behörde vorgeschriebenwurden, hatten eben so wenig ein festes Gepräge, aber der Gedanken-gang war da im Allgemeinen vorgezeichnet. Die Gebetweise imTempel wurde für die Bethäuser oderGemeindehäuser"Mb ba-Lbsusssst) außerhalb Jerusalems das Muster. Der Gottes-dienst begann' des Morgens in einer Tempelhalle, die aus großenbehauenen Quadersteinen erbaut war Moobbbat ba-Oasitb), miteinem oder mehreren ausgewühlten Lob- und Dankpsalmeu. ZumSchlüsse der Psalmen fiel die Gemeinde mit einer Anerkennungs-sormel ein:Gepriesen sei Jhwh, der Gott Israels, der alleinWunder thut, und gepriesen sei der Name seiner Herrlichkeit fürimmer, und seine Herrlichkeit möge die ganze Erde erfüllen 3)". Da-rauf folgte ein Dankgebetst für das Licht der Sonne, das Gott

h LIsebilts, Absch. Lo. dlo, 15, b. kosaebim x. 86 a. b; Josephus,Altcrth. III, 10, 5; jüd. Kr. IV, 9, 3, wo mit wiedcrgcgebcn ist.

2) Vergl. o. S. 186.

Vergl. darüber Monatsschr., Jahrg. 1872, S. 181 fg., die Doxologien inden Psalmen.

^ lieber die Gebetstücke und Gcbetformeln in alter Zeit ist Llisobua ll'a-mnl IV, Ende und V, 1 belehrend. Das letztere muß aber kritisch erläutertwerden: nnw" ixnpi nmi.nnx vnb

Was die erste Eulogie betrifft, so waren die Talmudisten selbstzweifelhaft, was darunter zu verstehen ist fbabli Loraobot 11 a): ''X'o