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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Die assyrischen Schriftzeichen.

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einer alterthümlichen Schrift mit phönicischen oder altbabylonischenSchriftzcichen erhalten, welche nur geübte Schriftkundige zu entziffernvermochten. Für die Jndäer im persischen Reiche war die Thoramehr noch als für die einheimischen, ein Buch mit sieben Siegeln.Es war also ein Bedürsniß, die alterthümlichen Schriftzeichen,diehebräische Schrift" sLlletnl» Ibrit) in eine andere nmzu-wandeln, die in damaliger Zeit in den Euphrat- und Tigris-Ländern in Gebrauch gekommen war. Diese Schriftart stammtezwar von den Figuren des uralten semitischen Alphabets, eben sowie der von den Ioniern und andern Völkern gebrauchte Schrift-charakter, und beide, obwohl die Hand der Schreiber in den vielenJahrhunderten die ursprünglichen Zeichen vielfach gemodelt undverwandelt hatte, konnten die alten Spuren nicht ganz verwischen.Aber die Veränderung war doch so durchgreifend, daß die Zügeder Mutter in den Töchtern nicht zu erkennen waren. Dieseneue oder gemodelte Schriftart, deren sich die Judäer in derHeimath und mehr noch die in den persischen Provinzen täglichzum praktischen Gebrauch bedienten, wurde auch für die Texteder Thora und der übrigen heiligen Schriften, so weit sie damalsvorhanden waren, eingeführt, und sie wurde, zum Unterschied vonder alterthümlichen, dieassyrische" (Ubetab ^sollnrit) ge-nannt, weil sie sich in einer der ehemaligen assyrischen Provinzenansgebildst hatte'). Die Samaritaner dagegen behielten ausWiderspruchsgeist die alten hebräischen Schriftzeichen für den Textdes Pentateuchs bei, obwohl nur wenige unter ihnen, vielleichtnur die zu ihnen übergetretenen Ahroniden sie zu lesen im Standewaren, nur um ihren Gegnern den Vorwurf machen zu können, daßdiese eine unerlaubte Neuerung eingeführt und die Thora gefälschthätten. Noch heutigen Tages ist ihre heilige Schrift in dieseralterthümlichen Schriftart gehalten, die selbst den Meisten ihrerPriester ein verschlossenes Buch ist. Die Folge davon war, daßwährend die Jndäer durch die Zugänglichkeit Jedermanns zu dembelehrenden und erziehenden Schriftthum immer heimischer darinwurden und es als unzertrennlichen Thcil ihres Wesens betrachteten,die Samaritaner unwissend blieben und sich zu keinem geistigen Auf-schwung erheben konnten; selbst ihre Sprache blieb verwahrlost.

y Bergt, darüber Note 13.