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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Geschichte der Juden.

bührend zu bevölkern, so wurde bestimmt, daß der zehnte Theil derLandbevölkerung nach der Hauptstadt übersiedeln sollte und zwar nachdem Loose. Allein Nehemia hielt nicht Jedermann würdig, Bürgerder heiligen Stadt zu werden. Die Propheten hatten verkündet,daß nur Fromme und Gottesfürchtige gewürdigt werden sollten, inJerusalem zu wohnen i). Am wenigsten mochte Nehemia, in dessenHand die Entscheidung lag, zugeben, daß diejenigen, welche ausMischehen geboren waren, Antheil an der heiligen Stadt habensollten. Er ließ sich zu dem Zwecke das Verzeichniß der aus Baby-lonien zurückgckehrten Familien vorlegen und prüfte die Abstammungjeder einzelnen Familie, um die Entscheidung über die Würdigkeitzu treffen. Nehemia verfuhr dabei sehr streng^. Drei Familien,642 Personen, welche nicht Nachweisen konnten, daß sie von Israelitenabstammten, wurden zurückgesetzt, und drei ahronidische Geschlechter,welche ihre Stammlisten nicht beibringen konnten, wurden von

Nehemia der Priesterwürde bis ans Weiteres für verlustig erklärt.Von diesen Geschlechtern stammt das eine, die Bene-Barsilat,mütterlicherseits von dem ehrwürdigen Barsilai (I. S. 282), der sichdes Königs David auf seiner Flucht mit so rührender Sorgfalt

angenommen, und das andere von der alten Priesterfamilie Ha-koz,

h Jes. 4, 2; Zephania 3, 12 fg.

2) Neh. 7, 5 geht dem Verzcichniß der Familien voran

-vwnri- .. . nx Nehemia betrachtete also den Gedanken,

sich das genealogische Verzeichnis; vorlegen zu lassen oder die Abstammung derFamilien zu untersuchen was in liegt als eine höhere Ein-

gebung. Was sollte damit bezweckt werden? Keineswegs um die Zahl derBevölkerung zu kennen, sondern um die Reinheit der Familien zu prüfen.Höher hinauf als bis zur Zeit der Rückkehr konnte er nicht gehen. Daß einePrüfung der Abstammung vorgcnommcn werden sollte, geht entschieden ausV. 6164 hervor. Drei ahronidische Familien, welche ihre Abstammung nichtNachweisen konnten, wurden vom Priestcrthnm ausgeschlossen. Von wem? NunV. 64 sagt es ja deutlich: von und das ist kein Anderer als Nehemia,

nach 8, 9; 10, 2. Zum lleberfluß hat 1Är. ^.poer. zu diesem V. iVxxui«..' fxah(5,40s Auch das. V. 70 ist nur Nehemia darunter

zu verstehen, die zweite griech. Version hat auch richtig dafür /Ve rzr«'«; man machtsich umsonst Schwierigkeiten, wenn man annimmt, daß auch Serubabel den Titelbn-lllrsobntn geführt habe. Das Verzcichniß der Zurückkehrcnden hatte seineursprüngliche Stelle in Nehemia's Denkschrift, und erst von hier aus hat es derChronist dem Buche Esra einverlcibt, und zwar mit allen Zusätzen, welche ausNehemia's Zeit stammen, Nehemia hat also das Verzcichniß geprüft, die Wür-digen ausgenommen und die Unwürdigen oder Zweifelhaften znrückgewicscn.