Ranke gegen Nehemia.
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Abgeneigtheit gegen jede Verbindung mit den Hälben-Jsraelitcn,wies indeß jede Unterhandlung ab. Da sandte Sanballat ihm einenoffenen Brief, für Jedermann leserlich, worin er rundheraus sagte:es solle dem König von Persien kund werden, daß Nehemia denehrgeizigen Plan verfolge, sich als König anerkennen zu lassen, sichvon dem persischen Reiche zu trennen und eine feindliche Haltunggegen dasselbe anzunehmen. Nehemia konnte allerdings mit gutemGewissen den Verdacht zurückweisen. Allein genügte das dem Sa-trapen von Syrien, dem Juda und sein Landpfleger unterstanden?Konnte dieser ihn nicht ohne Weiteres absetzen oder gar hinrichtenlassen? Und wenn nun gar die von den Feinden ausgesprengtenGerüchte Artaxerxes zu Ohren kämen! Nehemia muß sehr fest in seinerGunst gestanden haben, daß dieser schlaue Anschlag gegen ihn ihmnicht geschadet hat. Da Nehemia sich von nichts erschüttern ließ,so machten ihm seine Volksgenossen Angst, es sei auf sein Lebenabgesehen. Einer der sogenannten Propheten, Schemaja, wollte ihnüberreden, Schutz im Innern des Tempels zu suchen, das er, alsLaie, nicht betreten durfte. Es war darauf abgesehen, ihn durchdiesen Schritt in den Augen des Volkes als Schänder des Heilig-thums zu verdächtigen. Aber alle diese Ränke scheiterten an Nehemia'sFestigkeit; er vollendete das Werk, das er mit so viel Eifer unter-nommen hatte, und zwang dadurch den Feinden selbst Bewunderungab^j. Wie es scheint, haben sie seit der Zeit ihre Anschläge, diedoch zu nichts geführt hatten, ein für allemal aufgegeben und wederNehemia beunruhigt, noch das Werk gestört.
Im Innern hatte Nehemia nicht minder Kämpfe zu bestehen.Manche der adligen Geschlechter spielten nicht blos eine zwei-deutige Rolle, hielten es heimlich mit den Feinden und hinterbrachtenihnen jedes Wort von ihm, sondern -bedrückten die Armen auf dieherzloseste Weise. Hatten diese von den Reichen Geld für dieGrundsteuer an den König oder Getreide in der Nothzeit zum
y Das. 6,1 fg. Merkwürdig ist die Uebersetzung der syr. Version von B. 7:-rn'm xinm Wenn dieser Uebersetzung ein echter Text zu
Grunde läge, so würde sich daraus ergeben, daß Esra während dieser Zeit nichtblos gelebt hat, sondern auch thätig gewesen ist. V. 16 vrrn
der Bertheau und allen Ausl, so viel Schwierigkeit gemacht, ist einfach zulesen: es schien den Feinden etwas Außerordentliches;
dann paßt das Folgende sehr gut.
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