Folgen der Auflösung der Mischehen.
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behörde trennten sich alle diejenigen aus den Landstädten, welchesich zur Tagsatzung eingestellt hatten, ebenso wie früher die Jerusa-lemer von Frauen und Kindern. Jndeß scheinen doch Manche, ausLiebe zu den Ihrigen und aus Rücksicht auf deren Eltern und Ver-wandten, mit denen sie in innigem Verkehr standen, Widerstandgeleistet zu Habens. Ob die auf die Ungefügigkeit verhängte Strafeder Güterconfiskation und der Verbannung an ihnen vollzogenwurde, ist nicht bekannt geworden.
Diese Härte in der Durchführung der Absonderung von denNachbarvölkern, den Samaritanern, Ammonitern und anderen,führten, wie sich voraussehen ließ, trübe Folgen herbei. Die Scheide-wand, welche Esra und die strenge Partei selbst gegen diejenigen,welche gottesfürchtig waren, und sich der Gemeinschaft angeschlossenhatten, anfgeführt wissen wollten, erbitterte diese in einem hohenGrade. Sie sollten fortan von dem Gotte, den sie erwählt, unddem Heiligthum in Jerusalem, an dem sie sich bisher betheiligthatten, ausgeschlossen werden? Der Scheidebrief, der ihnen zngestelltwurde, verwandelte mit einem Male ihre freundlichen Beziehungenzum judäischen Gemeinwesen in feindliche; der Haß, der aus zurück-gewiesener Liebe entspringt, ist am heftigsten. Die Trauer der Töchteroder Schwestern, welche von ihren judäischen Ehemännern verstoßenund ausgewiesen, der Anblick der Kinder, welche von ihren Väternverleugnet worden waren, konnten nicht verfehlen, im Herzen ihrerVerwandten das Gefühl der Erbitterung zu erwecken und zu steigern.Zum Unglück für die Jndäer standen zwei thatkräftige und erfindungs-reiche Männer an der Spitze derer, welche von der judäischenLebensgemeinschaft ausgeschlossen waren: Sanballat und Tobijast. S. 119). Der Ammoniter Tobija war mit judäischen Familienverschwägert, und wahrscheinlich auch Sanballat. Sie waren derjudäischen Lehre zugethan und sie wurden zurückgestoßcn. Sofort
Esra 10,44: nnr: ist
außerordentlich dunkel, und ist bisher noch nicht befriedigend erklärt worden. Lr.üpoe. ch, 36) übersetzt den letzten Theil -cc«
d. h. und zwar Lwu:: in emendirt. Darin läge, daß
jämmtlich daselbst Aufgcführte die Ehescheidung vorgenonnnen haben. Indessenist durch die zweite gricch. Version und durch die Peschito der Eingang cn-o uwigesichert, und das kann nur bedeuten „ein Theil von ihnen." Daß nichtAlle die Mischehen aufgelöst haben, geht daraus hervor, daß die n-x nichtaufgeführt sind, die nach Neh. 6, 18 mit Tobija verschwägert blieben.