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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Geschichte der Juden.

sie bei der Ankunft dem Schatzmeister zu überliefern >). Ehe sich Esramit dem Zuge von mehreren Taufend in Bewegung setzte, veran-staltete er am Fluß Ahwa einen Fasten- und Gebettag, um von GottSicherheit der Reife vor Fährlichkeit zu erflehen; denn Bedeckungmochte er, wie schon erwähnt, nicht annehmen, und Gefahren genugbedrohten die Auswanderer. Sie legten indes; den weiten Weg vonPersien und Babylonien in fast fünf Monaten (Nißan bis Abjohne unangenehme Begegnung zurück^.

Die Ankunft Esra's und seines großen Gefolges in Jerusalem(459458) muß hier großes Aufsehen erregt haben. Sie kamen mitvollen Händen, mit begeistertem Sinne und mit Empfehlungen vomKönige. Esra's Ruf als Schriftkundiger und Gesetzesausleger warohne Zweifel auch nach Judäa gedrungen, und er wurde hier mitgroßer Aufmerksamkeit behandelt. Wird er und die Eingewandertensich der alten Ordnung, fügen oder sie umstoßen? Esra's ersterSchritt war ein stillschweigender Tadel gegen den Hohenpriester.Das mitgebrachte Silber und Gold lieferte er nicht an diesen, da-mals wohl Eljafchib, Jojakim's Sohn, sondern an einen unter-geordneten Ahroniden Meremot von der Familie Ha-Koz, undan drei andere Personen, einen Ahroniden und zwei Leviten^). Erhat damit diese als Vertreter des Gemeinwesens anerkannt undden Hohenpriester geflissentlich übergangen. Bald sollten die Jeru-salemer noch tiefere Eingriffe in die bisherige Ordnung von denneuen Ankömmlingen erfahren. Sobald Esra sein Lehramt ange-treten hatte, brachten die streng Gesinnten, welche die Mischehenmit den Nachbarvölkern und namentlich mit Moabitern und Ammo-nitern mißbilligt hatten, ihre Klage vor seinen Richterstuhl überdie Lauen, welche solche Verbindungen eingegangen waren. Esra warbei der Kunde von diesen Vorgängen wie entsetzt. Die Vertreter desVolkes und Tempels haben sich zum Hohne des Gesetzes mit Heidenverschwägert? Esra hielt es für eine entsetzliche Sünde; nach seinerAnschauung bildete der judäische oder israelitische Stamm eineheiligeNachkommenschaft", und erleide durch Vermischung auch mit fremden

p Esra das. 24. Hier ausdrücklich von 12 und von Scherebja und

Chaschabja mit noch 10 Leviten die Rede, also ebenfalls 12 Leviten. Berthen»hat das im Comment. übersehen.

-) Das. 8, 21 fg. 31; 7, 8-9.