Esra's Auswanderung nach Judäa.
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Denen, die sich zur Auswanderung anschickten, hatte Esra dieWeisung zngehen lassen, sich zu ihm an einem Vereinigungspnnktezu sammeln, und als sie zu ihm an einem unbekannten FlusseAhwa (in Persien?) stießen, ließ er sich von den Familienhäupternihre Geburtslisten vorzeigen, um sich zu überzeugen, daß sie vonecht judäischer oder levitischer oder ahronidischer Abkunft waren Z.Zu seinem Erstaunen fand er keinen einzigeil Leviten unter denAuswanderern. Haben diese Bedenken getragen, sich in Jerusalemanzusiedeln, in der Voraussicht, daß sie unter den Ahroniden amTempel eine untergeordnete Stellung einnehmen würden? Esralag aber so viel daran, auch Leviten in seinem Gefolge zu haben,daß er eine angesehene Deputation von zwölf Männern an einenhochgestellten Mann Jddo in der Stadt Chasiphia (?) mit demAufträge sandte, daß er die in diesem Orte lebenden Leviten be-wegen möge, sich dem Zuge anzuschließen. Diese Botschaft erreichteihren Zweck, sie brachte zwei oder drei angesehene levitische Familien-häupter sammt ihren Söhnen und Verwandten mit und noch dazu,hundert und zwanzig ehemalige Tempelsklaven (ldlstüinim^). Esrascheint die Gleichstellung der Leviten mit den Ahroniden in's Augegefaßt zu haben, daß sie, obwohl beim Tempel zu einem andernDienste bestimmt, doch in der Gesellschaft den gleichen Rang mitdiesen einnehmen sollten. Er wählte zu diesem Zwecke eine Commissionvon zwölf Ahroniden und zwölf Leviten und ihnen übergab er dieWeihgeschenke an Silber und Gold mit der Ermahnung, über diesedem Heiligthume geweihten Kostbarkeiten sorgfältig zu wachen und
die feindselige des Artaxerxes 4,19 fg., die ohnehin einander widersprechen undaufheben. Vergl. weiter unten.
h Folgt aus Esra 8,1 fg. Qwnmni, es bedeutet das genealogische Zurück-führen auf reine Abstammung, wie Neh. 7, 5 wnm.ni- vr'N nx . . nx2pxiund Ehr. 1, 9, 1 innmnn i-x^rm
-) Esra 8, 15—20. V. 17 muß man mit lÄ. ^.poo. und Vulgata lesenmnxi mx ?x; (Lbstid). Es kann unmöglich dlstbiuim be-deuten. Jddo und seine Verwandten, wenn sic Tcmpelsklaven gewesen wären, hättennicht Einfluß auf die Leviten haben können, sie zur Auswanderung zu bewegen.Peschito übersetzt das Wort als Particip. xmQ:r zmrr m. — Der Ortsnamex'wvv ist bisher eben so wenig ermittelt, wie der Fluß oder Kanal ni!nx. Istvielleicht Oboaspos? Es ist zwar der Name des Flusses, der bei Susafloß, aber kann nicht auch davon ein Ort Lboaspin genannt worden sein?
Graetz, Geschichte der Juden. II. 2. Hälfte. g