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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Geschichte der Juden.

fische Großen i). Hat Esra persönlich dem König von Persien nahe-gestanden, oder haben die judäischen Günstlinge in seinem Inner«eine so außerordentliche Zugethanheit für ihre Lehre und ihre»Stamm zu erregen gewußt? Thatsache ist es, daß in dieser Zeitder Gott Israels unter den Persern und anderen Völkern andächtigeVerehrer und Anbeter hatte, von Sonnenaufgang bis zum Sonnen-untergang war sein Name groß und angesehen unter den Völ-kern 2). Gehörte vielleicht Artaxerxes auch zu diesen Verehrern?Wie dem auch gewesen sein mag, Artaxerxes gestattete Esra nichtnur das Gesuch, mit den Stammgenossen nach Jerusalem auszn-wandern, sondern gab ihm auch Freibriefe an die Satrapen derLänder, durch welche die Wege führten, und air die Landpflegervon Palästina. Er hätte ihm auch Geleitstruppen mit beigegcben,welche die Auswanderer auf der weiten Reise vor räuberischenAngriffen und Feindseligkeit schützen sollten, wenn Esra es verlang!hätte. Er verlangte aber diesen Schutz nicht, weil er und seineGenossen versichert hatten, ihr Gott werde ihnen, sowie allen, dieihn anbcten, vor Gefahren Beistand leisten 2).

es auch eine gegeben hätte, durfte sie nicht vor den 2 1:2 aufgcsührtwerden, da diese stets die Reihe der israel. Familien eröffnen.

rj Esra 8, 25. Diese Nachricht stammt aus Esra's Denkschrift, ist demnachecht historisch.

2 ) Maleachi: 1,11: i-mn 121 wrrn nnd V.il>

""owi. 2^122 x'm. Maleachi beruft sich auf die verbreitete Verehrung desGottes Israels, wie auf eine allgemein bekannte Thatsache und er lebte i«Artaxerxes' Zeit svergl. weiter unten). Der allerdings in seiner allgemeine«Fassung räthselhafte V. nninn nn: 2 i, w'-pri läßt sich

vielleicht durch die L.-A. der 1XX. erklären: Aval«,««

Aval« Xv-Sttji« d. h. zurückübersetzt ''Swi- WN'S 12 p» mp» Der Vers

will also nicht aussagen, daß allüberall dem Gotte Israels Weihrauch dar-gebracht worden, nur die von Sonnenaufgang bis Niedergang zerstreute«Verehrer unter den Völkern, widmen ihm einen reinen Cultus. Das ist Wahlder Sinn des V., welcher von den Kirchenvätern als Beleg für die Ausbrei-tung der Kirche unter den Heiden angewendet wurde.

2) Esra 8. 22, 36 aus derselben Quelle. Nur diese Angaben können alshistorisch angesehen werden. Dagegen ist die sog. Urkunde Artaxerxes' für Esradas. 7, 1226 ohne Zweifel apokryph. Denn der König spricht darin vo«dem Gott Israels und von den judäischen Interna wie ein geborener Judäcr.Hätte Esra die Machtbefugniß gehabt, die ihm der König nach V. 25 eingcräumthaben soll, so hätte er in Jerusalem ganz anders verfahren können, als er esgethan hat. Kurz, auf diese günstige Urkunde ist so wenig zu geben, wie aus