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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Geschichte der Juden.

den Exulanten nach Babylon gewandert, oder der Prophet Jeremia »habe sie auf dem Berge Sinai, woher sie stammten, vergraben h.Gerade in der Zeit, in welcher die heiligen Tafeln besser gewürdigtworden wären als früher, waren sie verschwunden. Indessen HMdas uralte Zehnwort einen bessern Platz gefunden im Herzen des .Volkes oder wenigstens im Herzen der Volkslehrer. Statt derBundeslade befand sich in dem neuen Tempel ein Stein, Satijah !genannt^). Auf drei Außenseiten des Tempelgebäudes wäre» !Zellen oder Hallen (Nbnim) von drei Stockwerken und auch in de» ;Vorhöfen waren bedeckte und unbedeckte Hallen und geschlossene 'Räume angebracht. So war das Heiligthnm beschaffen, welches die >junge Gemeinde zwanzig Jahre seit der Rückkehr beschäftigt hat. !Ohne Zweifel wurde während dieser Zeit Jerusalem ebenfalls aufge- 'baut und mit einer Umwallung umgeben3). Welche Stadt konnte i» jjener Zeit ohne Mauern bestehen? Das neue Jerusalem war ans demPlatz des alten erbaut, auf den drei Hügeln, Zion, Millö und ;Morija; der erstere wurde die Oberstadt, der zweite die Unter- ;stadt genannt. Es scheint aber nach Norden zu mehr ausgedehnt zworden zu seines und mehr Thore gehabt zu haben, als das alte; ^mindestens neun Thörey. Auch mehrere Thürme außer dem aus ;der alten Zeit stammenden, wie es scheint starken und darum ;erhaltenen Thurm Hananel wurden auf der Mauer aufgerichtet°j. ;

y Jerus. 1'rnütnt Lobotralim VI, p. 49 o. bab. ckoina, p. 53 d u. a. St. iII. Makkab. 2, 4 fg. !

2) 1'raüt. ckoma V, 2. Der Ausdruck r-'rrnx zs nwinr, . . ;

ist sehr dunkel. Bedeutet es, der Stein sei nur 3 Fingerbreite, kaum 3 Zoll hoch igewesen, oder daß der Stein auf einer Unterlage von dieser Höhe geruht hat? jEs scheint in dem Passus die größere Zahl des Maaßes zu fehlen. !

S) Vergl. folgendes Kapitel. s

4) Folgt aus Nehemia 7, 4. !

5) Die Namen der Thore werden an verschiedenen Stellen in Nehemia aus- i

geführt; die Lage derselben ist aber schwer zu bestimmen. Die Aufeinanderfolge j

in Nehemia Kap. 3 gicbt nicht immer die Angrenzung an. Das Wasserthor !

war in Osten <13, 37>. Das n-w-'w (das. 3, 6; 12, 39), welches I.XXdurch wiedcrgeben, ist wohl dasselbe, welches Josephus <j. K. V. 4, 2j j

7?<5a-^,öi- nennt; falsch ist daher die Uebersetzung:Essener-Thor." s

6) Genannt werden (das. 3,1,12,39); (das. 3,25,27, !

V. 26 ist das Wort von V. 27 dittographirt und in diesem V. ist das Wort ^

wieder dittographirt von ferner <3, 12; 2, 3Kj. j