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2. Geschichte der Israeliten vom Tode des Königs Salomo (um 977 vorchr. Zeit) bis zum Tode des Juda Makkabi (160) 2 (1876) Vom babylonischen Exile (586) bis zum Tode des Juda Makkabi (160)
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Darius.

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Allerdings hatte der König Darius eine Art Vorliebe für dieJudäer und mag ihnen Gunst bezeugt haben, aber nicht, damit siefür sein langes Leben beten mögen, sondern weil er eine geläutertereReligionsanschauung hatte und verbreitet wissen wollte. Ein eifrigerVerehrer des Licht-Gottes Ahnra-Mazda und des von dem Re-ligionsstifter Zoroaster (Zarathustra) überlieferten Gesetzes, welchesdie Verbildlichung der Gottheit eben so verabscheut ft, wie die Lehrevom Sinai, mußte Darius diese Lehre erhabener finden, als dieReligionsformen der asiatischen Völker und Aegyptens, welche durch-weg Götterbilder anbeteten. Außerdem empfand er einen Abscheuvor Menschenopfern, welche viele Völker jener Zeit und selbstGriechen ihren Göttern darzubringen pflegten 2). Als Darius einsteine Gesandtschaft nach Karthago sandte, um diese Handelsstadtzur kriegerischen Hilfsleistung zu bewegen, stellte er unter andermdie ausdrückliche Forderung, daß die Punier die Menschenopfer ein-stcllen mögen ft. So sehr lag ihm die Abschaffung dieser scheußlichen

y Herodot I, 131.

2> Bis tief in die historische Zeit herab waren Menschenopfer im Gebrauche,nicht blos bei Carthagern iDiodor XX, 11; klin. bist, natural. 36, 4,12) undbei den Tyricrn noch in Alexander's Zeit sCurtius IV, 3,15), sondern auch bei denGriechen. Porphyrius erzählt stls abstinsntia II, 55) K xnl -V Llo

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Die Römer haben noch während des zweiten finnischenKrieges Menschenopfer gebracht, allerdings in ihrer selbstsüchtigen Weise nichteigene Volksgenossen, sondern Fremde. Wegen gehäufter Unglücksfälle und zurSühne des unzüchtigen Vergehens eines Priesters mit einer Vestalin ließendie Decemvirn auf Grund der befragten sybillinischen Bücher Fremde opfern<Liv. XXII, 56 zum Jahre 216): iutsr guas Kallus st Kalla, Krasous stKrasoa in toro Dovario sub tsrra vlvi climissi sunt in losnm saxo oon-

septumsam ants bostiis bninanis.imbntnw. Livius fügt freilich hinzu:

minims Romano sasro, allein das kann nur von seiner Zeit gelten. In derfrüheren Zeit müssen Menschenopfer auch in Rom vorgekommen sein, da diesybillinischen Bücher oder die priesterlichen Kommentatoren derselben solche Opferals außerordentliche Sühnemittel vorgeschricben haben. Auch bei den Aegypternmüssen sic in Gebrauch gewesen sein, da nach Porphyrius'Angabe la. a. O.) erstder König Amosis d. h. Amasis sie abzustellen befohlen hat.

3) Justinns hat eine Nachricht von historischer Wichtigkeit erhalten, sXIX, UbsK-ati a Dario, Dsrsarum rsxs, Oartba^insm vsusruut, oüsrsutss scliotum,gno Dosni bumanas bsstias iwmnlars st oanina vssei probidsautur, mor-tnoruwgus oorpora tsrra potius obrusrs, guam orsmars nach Kirchmann's